Online Ausbildung zur/m Spieleleiter*in für Enkeltauglich und Klimafreundlich Leben – mit Franz Galler

Enkeltauglich Leben ONLINE Kurs für GWÖ Multiplikator*innen startet am 28.6.2021

Enkeltauglich Leben – das Spiel, das DEINE Welt verändert!

mit …
Franz Galler – Projektleiter, Spieleleiter, Dozent Enkeltauglich Leben

Enkeltauglich Leben – „unsere“ Antwort auf die Frage, wie man als Bürger*in gemeinwohl-orientiert leben kann!
2016 gründete ich als Initiator die Gemeinwohl-Regionalgruppe Südostbayern und schon nach kurzer Zeit konnten wir die ersten Unternehmen gemeinwohl-zertifizieren. Überregional bekannt geworden sind wir vor allem durch die Zertifizierung der Gemeinde Kirchanschöring zur ersten GWÖ-Kommune Deutschlands.
Wenige wissen, dass auch die Erfolgstory „Enkeltauglich Leben“ im Südosten ihren Anfang nahm …

Was tun, wenn man kein Unternehmen oder keine Kommune ist, sondern Privatperson … und als Bürger*in gemeinwohl-orientiert leben möchte?
Diese Frage stellte ich ans Kath. Bildungswerk Traunstein (KBW Traunstein) – eines der ersten Unternehmen aus unserer Region mit einer Gemeinwohl-Bilanz.
Verbunden mit dem Angebot, gemeinsam als Antwort ein Kurs-Angebot zu basteln … und daraus ist „Enkeltauglich Leben“ entstanden, das sich zwischenzeitlich wie ein Lauffeuer im deutschsprachigen Raum verbreitet.
Mittlerweile habe ich schon mehr als 25 Spiele geleitet, über 60 neue Spieleleiter*innen zertifiziert und bin nach wie vor von dem Kurs-Format begeistert.
Warum?

Es geht nicht so sehr um Theorie und Wissen, sondern vielmehr ums Anpacken und Handeln!
Lesen Sie hier, wie das Spiel „Enkeltauglich Leben“ funktioniert und warum ich davon so begeistert bin.

Mein ONLINE-Angebot für GWÖ-Multiplikator*innen im 2-er-Paket
Jede/r Kurs-Teilnehmer*in an Enkeltauglich Leben kann sich nach dem halbjährlichen Kurs zur/m Spieleleiter*in zertifizieren lassen.
Neue Chancen durch online-Format
Mittlerweile habe ich erfolgreich sowohl Enkeltauglich Leben Spiele als auch Zertifizierungen online durchgeführt. Mein konkretes Angebot …
1. Teilnahme an einem online Enkeltauglich Leben Kurs für GWÖ-Multiplikator*innen
2. Online Zertifizierung zur/m Enkeltauglich Leben Spieleleiter*in
(Zertifizierung für Klimafreundlich Leben ist includiert)

Für wen dürfte dieses Angebot besonders interessant sein?
* Koordinator*innen bestehender oder in Gründung befindlichen Regionalgruppen
* zertifizierte GWÖ-Berater*innen, die mit dem niederschwelligen Kurs gemeinwohl-orientiertes Denken & Handeln an  Mitarbeiter*innen und Kund*innen von GWÖ-Unternehmen transferieren wollen
* im Bildungs-, Schulungs- oder Trainingsbereich tätige GWÖ-Mitglieder

Kurs-Format ideal als regionales GWÖ-Umsetzung- und Vernetzungs-tool einsetzbar
Das Format „Enkeltauglich Leben“ eignet sich ideal als niederschwelliges und maßgeschneidertes GWÖ-Umsetzungs- und Vernetzungs- tool für Unternehmen, Organisationen, Vereine und Netzwerke in einer Region.

Termine:
Start Online-Spiel Enkeltauglich Leben: Montagabend, 28.6. 2021 – 18 – 21 Uhr.
Hier das Angebot mit allen Terminen auf 1 Seite …
Die Zertifizierung zur/m Spieleleiter*in Enkeltauglich Leben ist für Nov./Dez. 21 geplant.

Teilnehmerzahl:
mind. 5 und max. 10 Personen

Kosten:
1. Kurs Enkeltauglich Leben online – 6 Kurstage: € 300 plus MWST
2. Zertifizierung online – 2 1/2 Tage (23 Std.): € 250

Anmeldung bzw. Fragen:
Per Email an ed.noiger-egitlahhcannull@ofni oder Telefon 0049-176-63118811

Save the date 27.4.21 – Online-Schnupperkurs Enkeltauglich Leben für GWÖ-Multiplikator*innen


Enkeltauglich Leben – das Spiel, das DEINE Welt verändert!

mit …
Franz Galler – Projektleiter, Spieleleiter, Dozent Enkeltauglich Leben

Enkeltauglich Leben – „unsere“ Antwort auf die Frage, wie man als Bürger*in gemeinwohl-orientiert leben kann!
2016 gründete ich als Initiator die Gemeinwohl-Regionalgruppe Südostbayern und schon nach kurzer Zeit konnten wir die ersten Unternehmen gemeinwohl-zertifizieren. Überregional bekannt geworden sind wir vor allem durch die Zertifizierung der Gemeinde Kirchanschöring zur ersten GWÖ-Kommune Deutschlands.
Wenige wissen, dass auch die Erfolgstory „Enkeltauglich Leben“ im Südosten ihren Anfang nahm …

Was tun, wenn man kein Unternehmen oder keine Kommune ist, sondern Privatperson … und als Bürger*in gemeinwohl-orientiert leben möchte?
Diese Frage stellte ich ans Kath. Bildungswerk Traunstein (KBW Traunstein) – eines der ersten Unternehmen aus unserer Region mit einer Gemeinwohl-Bilanz.
Verbunden mit dem Angebot, gemeinsam als Antwort ein Kurs-Angebot zu basteln … und daraus ist „Enkeltauglich Leben“ entstanden, das sich zwischenzeitlich wie ein Lauffeuer im deutschsprachigen Raum verbreitet.
Mittlerweile habe ich schon mehr als 25 Spiele geleitet, über 60 neue Spieleleiter*innen zertifiziert und bin nach wie vor von dem Kurs-Format begeistert.
Warum?

Es geht nicht so sehr um Theorie und Wissen, sondern vielmehr ums Anpacken und Handeln!
Lesen Sie hier, wie das Spiel „Enkeltauglich Leben“ funktioniert und warum ich davon so begeistert bin.

Mein ONLINE-Angebot für GWÖ-Multiplikator*innen im 3-er-Paket
Jede/r Kurs-Teilnehmer*in an Enkeltauglich Leben kann sich nach dem halbjährlichen Kurs zur/m Spieleleiter*in zertifizieren lassen.
Neue Chancen durch online-Format
Mittlerweile habe ich erfolgreich sowohl Enkeltauglich Leben Spiele als auch Zertifizierungen online durchgeführt. Mein konkretes Angebot …
1. Online Schnupper-Info-Veranstaltung zu Enkeltauglich Leben
2. Teilnahme an einem online Enkeltauglich Leben Kurs für GWÖ-Multiplikator*innen
3. Online Zertifizierung zur/m Enkeltauglich Leben Spieleleiter*in

Für wen dürfte dieses Angebot besonders interessant sein?
* Koordinator*innen bestehender oder in Gründung befindlichen Regionalgruppen
* zertifizierte GWÖ-Berater*innen, die mit dem niederschwelligen Kurs gemeinwohl-orientiertes Denken & Handeln an  Mitarbeiter*innen und Kund*innen von GWÖ-Unternehmen transferieren wollen
* im Bildungs-, Schulungs- oder Trainingsbereich tätige GWÖ-Mitglieder

Kurs-Format ideal als regionales GWÖ-Umsetzung- und Vernetzungs-tool einsetzbar
Das Format „Enkeltauglich Leben“ eignet sich ideal als niederschwelliges und maßgeschneidertes GWÖ-Umsetzungs- und Vernetzungs- tool für Unternehmen, Organisationen, Vereine und Netzwerke in einer Region.

Neugierig geworden?
Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, dann nehmen Sie doch an meinem Online-Schnupperkurs teil!
Dort erfahren Sie …
* Welche Inhalte an den sechs Terminen behandelt werden,
* Was die spielerischen Elemente des Kurses sind,
* Wie „Enkeltauglich Leben“ von Privatpersonen, Unternehmen und Organisationen bzw. Vereinen Online oder in Präsenz durchgeführt werden kann und
* vor allem was „Enkeltauglich Leben“ bewirken kann

Wann:
Ich biete Online-Schnupperkurse am 27.4.2021 zweimal an, Sie können entweder vormittags oder abends daran teilnehmen.
27.4.2021
von 9.00 – 10.30 h oder
27.4.2021 von 18.30 – 20.00 h
Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, an welchem Kurs Sie teilnehmen möchten. Nach Anmeldung erhalten Sie von mir einige Tage vor dem Schnupper-Kurs den Zoom-Zugangscode.

Kosten:
Ihnen entstehen keine Kosten am online-Schnupperkurs!
Ich freue mich allerdings sehr, wenn Sie für Ihre Teilnahme am Schnupperkurs z.B. an den GWÖ Verein Deutschland einen Betrag ihrer Wahl spenden.

Teilnehmerzahl:
jeweils max. 25 Personen

Anmeldung an:
ed.noiger-egitlahhcannull@ofni

Enkeltauglich Leben als regionales Vernetzungs-Werkzeug in Vorarlberg – Interview mit Ingrid Böhler

Interview mit Ingrid Böhler  
Fotostudio Christine Kees

Seit 13 Jahren arbeitet Mag. Ingrid Böhler in Vorarlberg verantwortlich im Fachbereich PfarrCaritas & sozialräumliches Handeln. Sie organisiert Unterstützungsangebote für Menschen in Not, Fortbildungsprogramme für ehrenamtlich sozial engagierte Menschen in Pfarreien und Gemeinden und initiiert erfolgreiche Projekte in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern des Fachbereichs, wie z.B. in der YoungCaritas.

Lesen Sie hier im Interview mit Ingrid Böhler, wie sie mit einem Team von Spieleleiter*innen das Spiel Enkeltauglich Leben (EL) als regionales Vernetzungs-Werkzeug in Vorarlberg einsetzen will.

Franz:
Hallo liebe Ingrid!
Wie hast du denn EL kennengelernt und was hat dich bewogen, das Spiel nach Vorarlberg bringen zu wollen?

Ingrid:
Ich habe im Veranstaltungsprogramm des Bildungshauses St. Virgil in Salzburg von diesem Angebot gelesen.
Die Nachhaltigkeit dieses Konzepts hat mich von Anbeginn davon überzeugt, dass EL ein sehr wirksames Instrument ist, langfristig eine Veränderung des persönlichen Verhaltens bei den teilnehmenden Spieler*innen zu bewirken. So wollte ich das Format kennenlernen und nach Vorarlberg holen.

Franz:
Nach einem Kennenlern-Telefonat trafen wir beide uns im Januar 2020 bei einer Mitmachkonferenz in Lindau, wo ich das EL-Spiel vorstellte. Und danach ging es „Schlag auf Schlag“.

Ingrid:
Unser Treffen in Lindau hat mich noch mehr darin bestätigt, das EL-Spiel in Vorarlberg zu verbreiten. Zudem war es auch sehr fein, dich als Projektleiter von EL und als meine Ansprechperson für unser gemeinsames Projekt persönlich kennenzulernen.
Und aus meiner Grund-Idee, das Spiel nach Vorarlberg zu holen, ist schlussendlich viel mehr geworden: ein „Komplett-Angebot“ mit einer Info-Veranstaltung, dem ½-jährigen EL-Spiel, einer öffentlichen Abschluss-Veranstaltung und einer integrierter Zertifizierung.

Franz:
Warum dieses „Komplett-Paket“?

Ingrid:
Für mich war ein großes Anliegen, möglichst viele Systempartner*innen von Anfang an mit ihren Netzwerken einzubinden. So entstand die Idee, potentielle Netzwerk-Partner zu einer Info-Veranstaltung mit dir einzuladen, gemeinsam im Netzwerk das erste EL-Spiel in Vorarlberg zu spielen und dann möglichst viele Teilnehmer*innen hier vor Ort zu zertifizieren … unser „Komplett-Angebot“.
Für uns alle war das eine win-win-Situation, da wir jetzt – nicht einmal 1 Jahr später – 7 zertifizierte Spieleleiter*innen aus unterschiedlichen Organisationen in Vorarlberg haben und EL zukünftig in verschiedenen Netzwerken und Zielgruppen anbieten können.
Foto: Caritas Vorarlberg
Die Kurs-Teilnehmer*innen:
stehend v. links: Ingrid Böhler, Jürgen Mathis, Franz Galler, Sylvia Kink-Ehe, Ulrike Amann, Andreas Bertel
vorne v. links: Birgit Häusle, Sabine Fulterer, Marlies Enenkel-Huber, Gaby Gohm

Franz:
Du hast das Spiel auch selbst mitgemacht – was hast du dabei erlebt?

Ingrid:
Ich weiß schon seit langem, dass ich neue Methoden am besten im Tun erlernen kann. Deshalb wollte ich dieses Spiel selbst spielen, es kennenlernen und die Methodik hinter der Idee erfahren. Das Zertifizierungs-Wochenende mit dir hat diese Erfahrung dann nochmals wunderbar verdichtet. Persönlich habe ich sehr profitiert von diesem Spiel, da ich manche Verhaltensweisen (wie z.B. mein Einkauf-Verhalten) ändern konnte. Die Aufgaben haben einen Nachdenk-Prozess in mir ausgelöst, der auch nach Spielende nicht abgebrochen ist.

Franz:
Trotz Corona hat es dann ja ganz gut geklappt. Vor allem die Idee, am Ende des Spiels einen öffentlichen Abschluss- und Info-Abend zu machen, fand ich besonders gelungen.

Ingrid:
Corona hat uns auch beim Spiel EL eingeholt und so haben wir in Lockdown-Zeiten auf ZOOM umgestellt. Das Spiel ließ sich so auch gut umsetzen, wobei uns die persönlichen Treffen schon besser gefielen. So waren wir auch sehr froh, dass wir den Abschlussabend in einem feierlichen Rahmen im Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast abhalten konnten. Zugleich haben wir diesen Abend auch dafür genutzt, das Spiel unter den Systempartnern nochmals zu bewerben.
Das Spiel war für alle Teilnehmenden eine wichtige Erfahrung, von der jede/r nachhaltig profitieren konnte. Ich glaube, die großartige Feier zum Abschluss brachte das nochmals ganz deutlich zum Ausdruck.
Besonders gefreut hat uns auch, dass Caritasdirektor Dr. Walter Schmolly, Gebhard Moser von der GWÖ Vorarlberg und viele Kolleg*innen und Freunde aus den unterschiedlichsten Organisationen dabei waren.

Franz:
Und trotz Corona ist zwischenzeitlich schon wieder viel Neues passiert … ihr gebt in Vorarlberg ganz schön Gas  :) …

Ingrid:
Leider hat uns Corona ein wenig ausgebremst und so konnten wir ein geplantes EL-Spiel im Herbst 2020 nicht durchführen. Auch in diesem Jahr müssen wir mit dem Start der Spiele noch ein wenig warten.
Wir haben aber den Herbst genutzt, um die Spielidee für die Zielgruppe der Jugendlichen anzupassen.
Sabine Fulterer und Sylvia Kink-Ehe von der youngCaritas haben im Rahmen des Sozialzertifikats mit dm-Lehrlingen ein EL-Spiel begonnen. Insgesamt werden 46 Lehrlinge teilnehmen.
Das Besondere daran ist, dass wir die Inhalte und Unterlagen maßgeschneidert für Jugendliche adaptiert haben. Wir haben auch den Namen geändert – der neue Titel lautet #gameofchange.
Bis jetzt kommt das Spiel bei den Lehrlingen sehr gut an und sie arbeiten aktiv mit. Die Gruppenaufgaben setzen sie in ihren Arbeitsstätten um. Wir freuen uns sehr, dass dm hier eingestiegen ist und der Start so gut geklappt hat. Im Juli findet die Zertifikatsverleihung in einem feierlichen Rahmen statt und wir möchten diese Feier wieder dazu nutzen, das Spiel weiter zu bewerben.

Franz:
Gratuliere euch – ein super Erfolg!
Und was steht dieses Jahr noch an …

Ingrid:
Damit EL in Vorarlberg weiter wächst haben wir Spieleleiter*innen eine Projektgruppe gegründet. Ziel ist, EL mit möglichst vielen Menschen zu spielen.

Franz:
Bei wem dürfen sich denn an EL Interessierte aus Vorarlberg melden?

Ingrid:
Ansprechpartner für EL in Vorarlberg sind für …
* Gemeinwohl-Ökonomie Vorarlberg –  moc.nnama-ekirlunull@ofni
* einfach.fair.lebenta.greblrarov-ehcrik-htaknull@sihtam.negreuj
* PfarrCaritas Vorarlbergta.satiracnull@relheob.dirgni
* youngCaritas Vorarlbergta.satiracnull@reretluf.enibas

Franz:
Dann weiterhin viel Erfolg mit EL und Alles Gute ins „Ländle“!
Dein Abschluss-Fazit …. ?

Ingrid:
Kleine und große Veränderungen beginnen immer „bei mir“ und „in meinem Leben“. EL ist dafür ein idealer „Initialzünder“!

Interview mit Anja Haider-Wallner zu ihrem Buch „So klappt´s mit dem Welt-Retten“

Das Buch „So klappt´s mit dem Welt-Retten“ ist das offizielle Ideenbuch zur Initiative „Enkeltauglich Leben“

Die Burgenländerin Anja Haider-Wallner (geb. 1979) ist Genussmensch und bringt in Kochkursen und –büchern gesunde und nachhaltige Ernährung in die Küchen der Welt.
Foto: Mankau Verlag/ Birgit Machtinger

Erst kürzlich hat sie sich gemeinsam mit über 100 Menschen den Traum eines eigenen Lokals erfüllt. Im „Freuraum“ wird natürlich nachhaltig gewirtschaftet.
Als Unternehmensberaterin begleitet Anja Haider-Wallner Unternehmen und Institutionen auf dem Weg zur Gemeinwohl-Bilanz, und als Spieleleiterin bei „Enkeltauglich Leben“ motiviert sie zur Veränderung.

Vor mir liegt das Buch
„So klappt´s mit dem Welt-Retten“ ISBN: 9783863745509 – € 12 (D) / € 12,40 (A)
von Anja Haider-Wallner und ihrer Tochter Mona Haider.

Ich hab´s mit großer Freude durchgelesen und dann gleich 100 Stck. bestellt, um sie in meinen Enkeltauglich Leben und Klimafreundlich Leben Kursen an die Teilnehmer*innen zu verteilen.
Von den 100 Stck. sind nicht mehr viele da und ich werde bald wieder nachbestellen … und das hat einen guten Grund: alle sind davon begeistert und die meisten haben das Buch so wie ich „in einem Satz“ verschlungen!

Lesen Sie hier im Interview mit der Autorin, wie das Buch entstanden ist und warum es „mehr“ als nur ein Buch geworden ist …

Franz:
Liebe Anja!
Wir lernten uns im Frühjahr 2019 kennen, als ich in Eisenstadt einen Enkeltauglich Leben Kurs für spätere Spieleleiter*innen geben durfte.
Bevor du uns mehr über dein Buch erzählst – magst du uns kurz sagen, wie du auf  Enkeltauglich Leben aufmerksam wurdest und warum du das Spiel und mich nach Eisenstadt geholt hast?

Anja:
Enkeltauglich Leben ist mir als Aktive in der Gemeinwohl Ökonomie schon länger aufgefallen. Ich habe allerdings nicht so richtig verstanden, worum es geht und mich auf den ersten Blick als „zu fortgeschritten“ für das Programm eingestuft.
Bis mich dann eines Tages meine Kollegin Birgit Prochazka im FreuRaum –  einem von uns als Genossenschaft gegründetem gemeinwohlorientierten Social Business in Eisenstadt – angesprochen hat, ob ich mit ihr an einer Spieleleiter*innen Ausbildung dazu teilnehmen wolle. Birgit arbeitet für das Katholische Bildungswerk im Burgenland und wollte hier einen Schwerpunkt initiieren.
Ich hab mir das dann genauer angeschaut und wir haben gemeinsam beschlossen, die Ausbildung und dich ins Burgenland zu holen. Es ist einfach ökologischer und zeiteffizienter, den „Propheten ins Dorf“ als „das Dorf zum Propheten“ zu bringen (und das mit dem Propheten meine ich nicht ironisch).

Franz:
Wer später selbst Enkeltauglich Leben Kurse leiten möchte, muss den Kurs selbst durchlaufen haben. Findest du das sinnvoll?

Anja:
Die Erfahrung in der Enkeltauglich Leben Kurs-Gruppe als Teil meiner späteren Zertifizierung war für mich sehr wertvoll. Es ist ein Zusammengehörigkeitsgefühl entstanden. Dass auch die Zertifizierung im Herbst 2019 in Eisenstadt stattgefunden hat, das kam meinen zeitlichen Ressourcen sehr entgegen.

Franz:
Und – hast du schon selbst Enkeltauglich Leben Kurse abgehalten?

Anja:
Ich habe bisher zwei Enkeltauglich-Leben-Kurse durchgeführt. Jeweils teilweise online, aufgrund der Pandemie. Das Feedback war durchwegs positiv – Online ist gut, Präsenz ist mir lieber. Derzeit biete ich keine Kurse an, da ich in Bildungskarenz bin.

Franz:
Dein Buch „So klappt´s mit dem Welt-Retten“ – das offizielle Ideenbuch zur Initiative Enkeltauglich Leben“ – hat mich begeistert und mit großer Freunde bin ich einer der „Geburtshelfer*innen“ dazu gewesen.
Soweit ich weiß, war es mehr ein „Zufallsprodukt“. Wie kam es dazu?

Anja:
Nach meinem ersten Kurstag mit dir Franz habe ich ein begeistertes Posting auf Facebook gemacht. Da ich bereits vier Kochbücher bei zwei Verlagen herausgebracht habe, bin ich ganz gut vernetzt und eine Kollegin hat dieses Posting gesehen. Sie hatte bereits vor längerer Zeit Kontakt mit Raphael Mankau vom Mankau Verlag aus Murnau/Staffelsee, der ein Buch zum Thema „Enkeltauglich Leben“ machen wollte und bereits mit dem Kath. Bildungswerk Traunstein in Kontakt war. Als erfahrene Autorin mit  Bezug zu Enkeltauglich Leben war ich die perfekte Wahl für diesen Kompaktratgeber.

Franz:
Was wir dir bei diesem Buchprojekt besonders wichtig?

Anja:
Ich wollte das Buch lebendig und offen gestalten. Nicht mit dem erhobenen Zeigefinger und einem einzigen „richtigen“ Weg, sondern mit vielen Optionen, aus denen die Leser*innen ihr eigenes Spiel finden können.

Franz: Foto: Mankau Verlag/ Birgit Machtinger

Du hast dein Buch zusammen mit deiner Tochter Mona geschrieben. Wie ist es euch denn da zusammen ergangen?

Anja:
Kurz vor dem Buchprojekt hatte Mona ihre Abschlussarbeit an der Waldorfschule über den Klimawandel geschrieben und war bei den ersten fridays for future Kundgebungen mit dabei. Sie wollte gerne mitmachen und wir haben am Konzept gefeilt. Dann kam ein Schulwechsel, der sehr schwierig für sie war und beim tatsächlichen Schreiben ist sie nicht so gut hineingekommen. Geworden sind daraus kurze Statements aus ihrer Sicht zu meinen Texten. Ich finde das ist eine wertvolle Ergänzung, da es ja um die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder geht.

Franz:
Das kann ich bestätigen und finde Mona´s Beiträge sehr stimmig und authentisch.
Das Besondere an eurem Buch ist, dass es „mehr“ als ein Buch ist: die Leser*innen können „So klappt´s mit dem Welt-Retten“ nach dem Lesen gleich mit Freunden spielen.
Wie funktioniert das Spiel und welche Erfahrungen haben deine Leser*innen damit gemacht?

Anja:
Im Buch integriert ist ein Spielplan mit Anleitung. Damit kann jede*r – wenn sie/er das Buch gelesen hat – das Enkeltauglich Leben Spiel in der Miniversion bei sich zu Haus mit Freunden spielen. Einige positive Rückmeldungen sind bereits gekommen, dass das gut klappt. Auch weiß ich vom Kath. Bildungswerk Traunstein, dass schon mehrere nach dem Mini-Spiel auch das „echte“ Enkeltauglich Leben Spiel machen wollten. So war´s ja auch gedacht …

Franz:
Buchverkauf & Corona – wie ist es dir damit ergangen und was hast du in Zukunft mit dem Buch vor?

Anja:
Corona kam drei Wochen nach dem Erscheinen. Ich hatte genau zwei Buchpräsentationen und alle anderen wurden abgesagt. Was sehr schade war. Das Buch kann in jedem guten Buchladen oder online bestellt werden und gerne werde ich nach der Corona-Krise einen 2. Anlauf starten. Aber leider ist das noch nicht absehbar.

Franz:
Was hältst du davon, wenn wir gemeinsam unsere Leser*innen zu einer online-Buchpräsentation mit dir einzuladen?

Anja:
Super Idee … bin dabei  : )

 

Erfolgreicher Abschluss des Pilot-Kurses gemeinwohl-orientiertes Leben für BürgerInnen

                                                                                                                     

Ich habe schon wirklich viel darüber gelesen und mir auch gute Vorträge angehört, aber erst durch diesen Kurs habe ich angefangen, es umzusetzen.
Ich war über mich selbst erstaunt, was diese Gruppe in mir ausgelöst hat.
Kursteilnehmerin Annemarie beim Abschlussabend am 20. Juni 17

 

Ich lebe enkeltauglich! Wirklich?

Als BürgerIn gemeinwohl-orientiert leben!

Foto: Galler

Das Jahres-Projekt 2016/2017 des Katholischen Bildungswerkes Traunstein (KBW) richtete sich an alle, die ihre Lebensweise im Sinne eines gemeinwohlorientierten Lebens auf den Prüfstand stellen wollten. Ziel war es, miteinander die eigene Lebensweise nach ethischen und ökologischen Kriterien zu überprüfen.

Dabei gab es drei Wege, dies umzusetzen:
– der Besuch von Gemeinwohl-Veranstaltungen
– die Projektgruppe „Entwicklung Gemeinwohlkurs“
– die Aktionsgruppe zum Gemeinwohl

Die Beschreibung des von der Katholischen Erwachsenenbildung der Diözese München und Freising (KEB) geförderten Projektes lautete:
Ziel des Projektes ist es, zum Ende des Projektzeitraumes bis August 2017 einen umsetzungsreifen Zertifikatskurs „Gemeinwohlorientiertes Leben für BürgerInnnen“ mit ausgearbeitetem Curriculum und potentiellen ReferentInnen entwickelt zu haben. Dieses Konzept soll mit starken partizipativen Elementen offener Erwachsenenbildung wie Vorträgen, workshops, Vorführungen, Aktionen usw. und entsprechender Öffentlichkeitswirkung umgesetzt werden.
Anforderung lt. Projektvergabe ist es, dass dieses
Lehrangebot auf vergleichbare und qualifizierte Bildungsträger übertragen werden können soll.
Der praktische Test soll in der Pilotphase ab Dezember 2016 bis August 2017 zusammen mit der neuen GWÖ-Regionalgruppe Südostbayern in Kooperation mit der GWÖ-Regionalgruppe Salzburg und enger Zusammenarbeit mit dem Verein GWÖ-Bayern umgesetzt werden.

Zusammen mit einem internationalen SpezialistInnen-Team wurde ein auf fünf Werte aufbauender Kurs-Rahmen entwickelt.

Am 7. Februar 17 stellten wir ca. 30 Interessierten ein vom KBW Traunstein konzipiertes Kurs-Konzept vor. Dies kam so gut an, dass wir mit drei Gruppen den Pilot-Kurs starten konnten.

Von März bis Juni 17 fanden sechs Kurs-Abende zu den gemeinwohl-orientierten Themen Menschenwürde, Solidarität, Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und Demokratie-Transparenz-Mitbestimmung statt.

Foto: Galler
Christian – Angelika – Hans – Franz … die Kurs-Leiter.

Am 20. Juni war es dann soweit: „Geschafft!“ – wir feiern am Abschlussabend….

Foto: Galler                    
Ein kleines Geschenk für die Gruppe              Ein Dank an Christian & Angelika
mit den meisten Punkten

Im Folgenden die einzelnen Aufgaben, die sich die Kurs-TeilnehmerInnen zu den fünf Werten des Kurs-Inhaltes selbst aufgegeben und so gut wie immer erfüllt haben:
* Menschenwürde
* Solidarität
* Gerechtigkeit
* ökologische Nachhaltigkeit
* Demokratie – Transparenz – Mitbestimmung

So bewerteten 22 von 24 Teilnehmern anonym den Pilot-Kurs :
1. Wie hast du über den Kurs erfahren? (Nur 1 Nennung möglich)
25 % GWÖ-Rundbrief, 25 % Empfehlung, 15 % nachhaltige-region.de, je 10 % KBW-Programmheft und KBW-newsletter
2. Was war deine Motivation beim Pilot-Kurs mitzumachen? (Mehrfach-Nennungen möglich)
59,1 % Gleichgesinnte treffen – 50,0 % Neugierde – 40,9 % Die Welt besser machen – 27,3 % ein neues Format testen – Rest unter 5 %

3. Wie hat dir der Kurs gefallen (Schulnoten-System)?
Note 1 (5 Pers.) – Note 2 (14 Pers.) – Note 3 (1 Pers.) – Note 4 (1Pers.)
4. Wie beurteilst du den Unterrichtsstil der Dozenten (Schulnoten-System)?
Note 1 (7 Pers.) – Note 2 (9 Pers.) – Note 3 (5 Pers.)
5. Der Kurs war für mich … (Mehrfach-Nennungen möglich)
erfrischend (14 Pers. ) – innovativ, Neuland (10 Pers.) – theoretisch (3 Pers.) – langweilig (2 Pers.) – anstrengend (2 Pers.)

6. Die 6 Treffen waren …. (Nur 1 Nennung möglich)
66,7 % genau richtig – 19 % zu wenige Treffen – 9,5 % zu viele Treffen – 4,8 % für mich teilweise ungünstig
7. Die Dauer der Treffen (2,5 Std.) war … (Nur 1 Nennung möglich)
76,2 % genau richtig – 14,3 % zu lang – 9,5 % zu kurz
8. Die monatlichen Intervalle waren für mich … (Nur 1 Nennung möglich)
90,5 % genau richtig – 9,5 % zu eng zusammen – 0 % zu weit auseinander
9. Was wärst du bereit für diesen Kurs zu bezahlen (Nur 1 Nennung möglich) ?
28,6 % 60 € – je 19 % 80 € und 50 € – je 9,5 % 100 € und 70 €

Ich möchte mich bei allen bedanken, die mit dazu beigetragen haben, dass das Pilot-Projekt „Gemeinwohl-orientiertes Leben für BürgerInnen“ so gut gelingen konnte. Wir haben einige wichtige Anregungen unserer Kurs-TeilnehmerInnen in die neuen Spielregeln für den Folgekurs aufgenommen.

Es wird im Sinne der im Projektauftrag gewünschten Multiplikation weitergehen:
– ab Herbst 2017 mit einem Folgekurs im Kreisbildungswerks Traunstein
– ab Frühjahr 2018 startet die erste Multiplikationsphase! Die Übertragung unseres Kurs-Konzeptes ist bereits an zwei weiteren bayerischen, drei österreichischen und einem Standort in Südtirol vereinbart!

Bitte melden Sie sich, wenn Sie eine Erwachsenen-Bildungseinrichtung vertreten und ebenfalls Interesse an der Multiplikation unseres Kurs-Konzeptes in Ihre Region haben!

Sie wollen wissen, wie es mit diesem Erwachsenen-Bildungsprojekt oder generell mit der Entwicklung des Gemeinwohl-Aufbruches Südostbayern weitergeht?
Das geht ganz einfach, in dem Sie sich hier beim kostenlosen GWÖ-Email-Rundbrief unserer Regionalgruppe anmelden!

Foto: Albrecht
Franz Galler, KBW TS Projektleiter Pilot-Kurs GWOB
Koordinator GWÖ-Regionalgruppe Südostbayern
Büro für nachhaltige Regionalentwicklung
Geppinger Str. 21, D-83404 Ainring
Tel.Nr. 0049-8654-5894721 o. 0049-176-63118811
www.nachhaltige-region.deed.noiger-egitlahhcannull@ofni

Wir wissen im Grunde alles, was wir wissen müssten, um gegen die Ausbeutung von Mensch und Natur und gegen die Auswüchse des Turbo-Kapitalismus etwas zu unternehmen. Und doch brauchen wir immer wieder einen Anstoß, um ins Handeln zu kommen. Hier sehe ich die besondere Stärke vom Kurs „GWOB“, denn hier geht es vor allem ums Tun.
Durch eine Kombination aus Spiel und Gruppendynamik bzw. Gruppenintelligenz setzt der Kurs große Veränderungs-Energie frei. Die Teilnehmer des gerade abgelaufenen Pilot-Kurses packten ihre selbst gewählten Aufgaben und Themen an der Wurzel an – das Format ist also im wörtlichen Sinne „radikal“.
Franz Galler, KBW-Projektleiter „Gemeinwohl-orientiertes Leben für BürgerInnen“

 

Informations-Abend zur Projekt- und Aktionsgruppe Gemeinwohl-orientiertes Leben für BürgerInnen

KBW – Traunstein, 7.2.2017

Obwohl gleichzeitig in Traunstein die Erhebung zur fairtrade-Stadt war – was uns einige bereits angemeldete TeilnehmerInnen „kostete“ – kamen zum ersten Kurs-Treffen über 30 Personen.
   
Wir waren überwältigt … aus München, aus Passau, aus Salzburg … der Großteil aber aus dem Landkreis Traunstein.

Von 19 bis 20 Uhr traf sich die „Aktionsgruppe zum Gemeinwohl“ und bei über 20 InteressentInnen stellten 5 Personen ihre Projekt-Ideen vor.

Hans Glück erläuterte dabei, wie das KBW Traunstein diese Projekte als „Geburtshelfer“ unter dem Dach des Jahres-Projekts GWOB unterstützen will. In den nächsten Wochen werden Interessierte eingeladen, weiter Projekte nachzumelden.

Das 1. Treffen der Aktionsgruppe ging nahtlos in das 1. Treffen der „Projektgruppe Entwicklung Gemeinwohl-Kurs“ über. Nach einem Kennenlern-Spiel von Hans stellte Franz Galler die fünf „geborenen Projekt-Ideen“ vor und es kamen zwei weitere dazu.

Wir haben bisher also aktuell schon 7 Projekt-Ideen zum „Jahresprojekt gemeinwohl-orientiertes Leben“.

Hans Glück zeigte den Anwesenden danach, wie und warum wir unser Kurs-Konzept so konzipiert haben und wie es umgesetzt werden soll. Wichtig und von den TeilnehmerInnen sehr positiv aufgenommen wurde der Pilot-Charakter des Kurses. Es ist nun allen bewusst, dass in den nächsten Monaten nicht nur die Inhalte, sondern auch der Prozess an sich im Fokus und auf dem Prüfstand stehen.

Im Anschluss daran warteten alle schon gespannt auf den Kurs-Rahmen, den Christian Schwab von der Salzburger Gruppe GWOB vorstellte.

Danach demonstrierte Angelika Lindner – Koordinatorin des SpezialistInnen-Teams und ebenfalls von der Salzburger Gruppe GWOB – am Beispiel eines einzelnen Feldes in der Wertesäule „Solidarität“ den großen „Tiefgang“ des Reflexionsbogens.

Mit einem großen Applaus erhielten die beiden die verdiente Anerkennung, die ich in diesem Zusammenhang an alle Mitglieder der Kurs-Rahmen-Gruppe weitergeben möchte! Danke – bravo!!!

Die anstehenden Fragen konnten kompetent von uns beantwortet werden.

Wir waren überwältigt, als sich 21 Personen für den Pilot-Kurs selbst in drei Gruppen einteilten.

Aufgrund der großen Resonanz erklärten sich Angelika Lindner und Christian Schwab bereit, für den Pilot-Zeitraum ebenfalls eine Gruppe als Moderatorin zu übernehmen.

Christian      Angelika    Hans      Franz

Unser besonderer Dank gilt Angelika und Christian, die in den letzten Tagen und Wochen einen Vorbereitungs-Marathon hingelegt haben … der sich gelohnt hat!
Und die sich nun auch persönlich als Gruppen-ModeratorInnen einbringen …