Systemwechsel Euro: das Gradido Spiel – Einladung zum ONLINE-Test am 12.7.


„Beim Geld hört die Freundschaft auf? … Sie könnte auch damit beginnen!“

Wir spielen ONLINE per zoom am 12.7. von 18.30 bis ca. 21 Uhr

Die Transformationskraft dieses Spiels ist sehr stark. Es eignet sich für alle Gruppen, Unternehmen, Familien, in denen man mehr Bewusstsein in die Funktionsweise des derzeitigen Systems bringen möchte. Während des Spiels erlebt man, wie die Umverteilung von Arm zu reich funktioniert und wie es uns mit einem System gehen würde, in dem das 3fache Wohl eingebaut wäre (für den einzelnen, die Gemeinschaft und das große Ganze). Nach der Erfahrung mit diesem Spiel beginnen die Mitspieler:innen im derzeitigen System gemeinwohlorientierter zu denken, zu handeln und zu leben.

Wer das Spiel online mitspielen möchte, bitte bei ed.leyarak-aseretnull@hci melden.
Nach der Anmeldung verschicken wir den zoom-link.

Techik: ein Computer oder Laptop (Tablet, IPad oder Handy geht NICHT), bitte sei mit den Funktionen Strg+x und Strg+V vertraut …

Die Teilnahme findet auf Spendenbasis statt. Es sind maximal 7 Plätze frei.

Rückmeldungen von Spieler*innen:

  • Ein Gefühl der Fülle und der Fantasie wird freigesetzt. Man erlebt was davon realistisch wäre.
  • Wenn man anderen hilft geht es einem selbst auch besser.
  • Ja die Welt ist zu retten wir kriegen es hin, wenn wir es wollen. Gedanken auf eine lebenswerte Zukunft ausrichten ist viel besser als die Probleme zu sehen.
  • Wie lange wir am alten System festgehalten haben und nicht raus wollten. Wenn man zu Gradido gewechselt hat kommt die Erleichterung und Freude bei allen es gab schnell gute Veränderungen und alle haben Fülle erlebt.
  • Ich war pleite und nach dem Wechsel ging plötzlich alles auf und ich hatte gleich im ersten Jahr Geld im Überfluss.
  • Der Zinsgewinner verlor an Bedeutung und wurde weniger wichtig und das ohne ihn zu bekämpfen. Ich bekam sogar das Geld von der Eierproduzentin zurück, welches ich ihr geschenkt hatte, damit hatte ich ja überhaupt nicht mehr gerechnet.
  • Geld hat eine Tausch- und Wertaufbewahrungsfunktion. Das mit der Tauschfunktion war sofort klar. Irgendwann habe ich vestanden, dass durch die zweite und dritte Wohl Schöpfung es eine echte Wertschöpfung von Werten gibt die wir wirklich zum Leben brauchen. So werden Werte für alle „aufbewahrt“, die wir wirklich brauchen.
  • Dass „ich muss arbeiten gehen“ fällt weg, man kann sich mit dem einbringen was man gerne machen will und als dringend erforderlich ansieht, das ist eine echte Erlösung.

Wir freuen uns auf euch,
Teresa Karayel – www.teresa-karayel.de       und
Franz Galler – hier auf der Klimafreundlich Leben-Radl Tour 22

Täglich aktualisierter Reisebericht der Klimafreundlich Leben-Radl-Tour vom 14.5. bis 28.5.

Im Folgenden ein täglich aktualisierter Reisebericht ….
Allgemeine Info´s zur 1. Etappe meiner Klimafreundlich Leben Radl-Tour 22 finden Sie hier

14.5. – 1. Tag5.30 Uhr früh – Start von zu Hause in Feldkirchen / Berchtesgadener Land – Abfahrt BHF Freilassing
Ankunft um 11.30 Uhr in Würzburg … in der Innenstadt
Im Burkardushaus am Dom halte ich im Rahmen eines ökumenischen Vernetzungstreffens einen KFL-Vortrag vor 15 Umwelt-Auditor*innen … es hat gut gefallen!
Organisiert von Christina Mertens, Klimacheck und Umweltmanagement, Evang. Lutherische Kirche in Bayern und Christof Gawronski, Umweltbeauftragter der Diözese Würzburg ….

Um 15.45 Uhr beginnt die KFL-Radl-Tour so richtig und ich fahren noch 85 km bei Traum-Radlwetter und schöner hügeliger Landschaft …
über Kitzingen …
zu meiner Ankunft um 20.15 Uhr in einer netten kleinen Pension in Mosbach, Nähe Neustadt an der Aisch

15.5. – 2. Tag
Start um 7.15 Uhr wieder bei Traumwetter … von Mosbach nach Nürnberg sind es 45 km. Ankunft in Nürnberg um 10 Uhr …
In der Innenstadt …
Am Plärrer

Um 11 Uhr steige ich in meinen ICE nach Berlin Südkreuz … sehr voller Zug, fast kein Platz fürs Rad :)
In Berlin angekommen gönne ich mir gleich eine vegane Curry-Wurst …
Hab viel Zeit – so fahre ich bis zur Ankunft im Quartier bei Spieleleiter-Kollegen  Fritz Walter und dessen Frau die bekannten Berliner highlights an ….
Am Reichstag
Schloß Bellevue
Im Tiergarten mache ich eine Gitarren-Pause …
An der Siegessäule Zu guter Letzt natürlich noch das Brandenburger Tor

Abends gehen wir sehr gut beim Vietnamesen vegan Essen und danach gibt´s noch bei sommerlicher Abendstimmung ein gutes Eis … ach ja – und wir freuen uns über das gute Abschneiden der Grünen bei der Nord-Rhein-Westfalen-Wahl :).

Ein schöner warmer Tag – so ca. 60 km gefahren.

16.5. – 3. Tag
Heute geht´s um 8 Uhr los …
ich fahre einen Teil des 170 km „Berliner Mauerradwegs“ – entlang der früheren West-Berliner Grenze
Start am Checkpoint Charlie …
Ein alter Wachturm
Köpenick
In Teltow komme ich leider 2 Woche zu spät – hier haben japanische Freunde anlässlich des Mauerfalls über 1000 Kirschbäume gespendet … leider schon verblüht

Weiter geht´s  Richtung Wannsee … hier eine Kunstinstallation von Eckhart Hirsch. Der rosa bemalte Schneelader ersetzte einen Panzer.
Auf der Strecke immer wieder Schilder mit Fotos der Todes-Opfer an der Berliner Mauer, die bei Fluchtversuchen starben. Mindestens 136 Menschen wurden an der Mauer getötet.
Über den Wannsee …
fahre ich nach Potsdam zum Schloß Sanssouci.
Die Radlfahrt führt mich über das Schloß Glienicke in den
Grunewald, wo ich die Berliner Weiße bei den sommerlichen Temperaturen
in der Jagdwirtschaft am See genieße. Ich probiere die mit Waldmeister und auch die mit Himbeere. „Welche denn besser wäre?“, werde ich gefragt.
„Ein bayerisches Weißbier“, sage ich :)

Jetzt heißt´s heim zu Fritz fahren, wo ich um kurz nach 16 Uhr und 115 km Fahrt im Gebäck gut ankomme. Es war ein wunderschöner warmer Radltag …
Um 18 Uhr halten wir unseren 1. Vortrag im CityLab Berlin …
Mit modernster Technik überträgt Fritz Walter  – hier unten im Bild rechts – meinen Vortrag. Ich moderiere des 1. Mal im Leben direkt an einem großen Bildschirm :).
Gut gelaufen – aber leider nicht die erhoffte große Resonanz.
Es sieht aber gut aus, dass der geplante EL-Kurs in Berlin starten kann. Die Anwesenden wären dabei …
Den Ausklang feiern wir in einem schönen Biergarten – zuvor durchradeln wir noch den alten Flughafen Tempelhof, wo sich tausende junge Menschen treffen zum Feiern, zum Singen, zum gemeinsam Garteln, zum Rollerscaten (mit und ohne Drachen) …

17.5. – 4. Tag
Heute nieselt es bis vormittags – den Rest den Tages ist es bedeckt.
Mittags esse ich mit Christopher Schulz von fortomorrow. Chris ist bei dieser sehr interessanten Kompensations-Inititiative mit Sitz in Berlin Mitte verantwortlich für Marketing & Kommunikation und wir tauschen uns über mögliche Kooperations-Möglichkeiten aus. Spannende Zeit – so engagierte junge Menschen machen einem Mut, dass  es mit dem Wandel doch klappen kann :) …
Um 18 Uhr treffen wir uns zur Klimafreundlich-Leben-Info-Veranstaltung bei LIFE e.V. in kleiner Runde.
Neben Fritz Geschäftsführerin Mara Höhl und neben mir Kirsten Heininger aus dem Umweltbereich von LIFE Bildung Umwelt Chancengleichheit e.V.
Auch Chris von fortomorrow ist wieder da, der die Ziele und beeindruckende Entwicklung der jungen Initiative vorstellt.
Die Anwesenden sind vom KFL-Format angetan und es sieht gut aus, dass die Basis für einen ersten Berliner KFL-Kurs im Herbst mit Spieleleiter Fritz Walter als Moderator gelegt ist.
Danach gehe ich mit Fritz noch in eine der wenigen verbliebenen „echten, alten“ Berliner Straßenkneipen.
Danke lieber Fritz für die wunderbare Gastfreundschaft bei dir und deiner Frau Kathrin.
Heute ca. 20 km mit dem Rad unterwegs …

18.5. – 5. Tag
Es wird wieder ein sehr heißer Tag …
Um 9.30 Uhr verlasse ich nach einem guten Cappucino Fritz und die Berliner City.
Am Alexanderplatz und dem Fernsehturm vorbei geht´s in den Osten vor Berlin nach Bernau. Dort treffe ich mich abends mit einem Bekannten …
In Bernau angekommen mache ich Pause und erkunde danach die Uckermark – d.h. große Wälder, Pferde, schöne Radwege, jede Menge Windräder … und viele schöne Seen.
Hier am Wandlitzsee mit neuer Radlbrille ….

Nach 85 km beziehe ich mein Hotel …
Morgen geht´s dann Richtung Erfurt zu Spieleleiter-Kollegen Attila Flöricke – ich möchte bald starten, denn ich habe bis Dessau ca. 160 km vor.

19.5. – 6. Tag
Um kurz nach 7 Uhr verlasse ich Bernau in Richtung Berlin.
Ich durchfahre die Stadt, komme am HBF und am Kudamm vorbei und weiter
geht´s in Richtung Potsam.
Am Alten Markt mache ich nach gut 50 km die 1. Pause
Viele schöne Seen auf der Strecke …
Ich fahre nun sehr viel in Kiefernwälder auf dem R1-Radweg.

Es ist sehr heiß und ich mache viele kleine Pausen – esse 3 x Eis :).
Die Strecke wird idyllischer …
Kurz vor meinem Ziel führt mich mein Navi sogar auf einen Wiesen-Radweg und danach ..
überquere ich die Elbe und erreiche Dessau nach 171 km um kurz nach 19 Uhr.
Abends kehre ich im Brauhaus „Der Alte Dessauer“ ein und gönne mir als Belohnung
ein gutes Essen und ein paar Bierchen mehr.
Denn dazu gibt es eine kleine Story: Ich hatte mit 15 Jahren in der Blaskapelle zum Weihnachtskonzert am Stefanie-Tag das Parade-Trompeten-Solo „Der Alte Dessauer“ vorzutragen. Ich hab´s gut hingekriegt … die ganze Aufregung, das viele Üben und das Lampenfieber hat mir aber das ganze Weihnachten versaut … da kann ich mich noch sehr gut daran erinnern. Nun habe ich mich mit dem „Alten Dessauer“ (gemeint ist  Leopold I) mit ein paar Bierchen ausgesöhnt :).
In schöner Abendstimmung gehe ich ins Hotel … ein „voller“ Tag geht zu Ende!

20.5. – 7. Tag
In der Früh bin ich schon um 7 Uhr abgefahren und frühstücke nach 30 km in Bad Belzig.
Die Beine sind von gestern schwer und die Landschaft ist nicht so berauschend – hier Riesen-Äcker und im Hintergrund Uran-Abbau-Hügel …
Ich fahre so stromsparend wie möglich, um für abends noch „Körner“ aufzusparen.
Mit das Schönste auf der Fahrt heute: den ganzen Tag begleitet mich lustiger Lerchen-Gesang!  Es zieht sich … als ich dann an den Unstrut-Radweg komme, wird die Landschaft schöner.
Mein navy führt mich zu anstrengenden aber lanschaftlich traumhaften Radwegen …

Es war dann wahrscheinlich meine Königs-Etappe ….  185 km bis zu Attila …
Die letzten 2 Std. nieselt es – aber bei der großen Hitze des Tages ist das kein Problem. Ich bin sehr froh, dass ich den angekündigten Unwettern immer davon gefahren bin.
Und am Schluss passiert mir noch ein malheur: ich gebe bei Attilas Adresse falsch „Gasse“ statt richtig „Weg“ ein … und so führt mich das Navi in die Innenstadt und nicht zu seinem 9 km entferneten Wohnort vor der Stadt – so fahre ich noch einige Zusatz-km :(.
Glück im Unglück, dass der geplante Info-Vortrag aufgrund wenig Interesse nicht stattgefunden hat – ansonsten wäre ich vermutlich zu spät gekommen..
Ich bleibe in der Stadt, wir essen super und dann zeigen mir Julia und Attila im Schnürlregen ihr wunderschönes Erfurt … gigantisch der DomplatzAm Rathaus
Um und auf der Krämerbrücke – eines der Wahrzeichen der Stadt: eine mit Fachwerk-Häusern bebaute Brücke
Erfurt ist KIKA-Stadt … und da ist das Sandmännchen zu Hause
Danke Ihr lieben Beiden – Erfurt, das hat was!
Und das Sandmännchen hat mächtig gestreut – hab schon lange nicht mehr so tief geschlafen :).

21.5. – 8. Tag
Erfurt liegt auf ca. 200 m Höhe … und heute geht´s über den Thüringer Wald auf ca. 800 m Höhe hoch.
In der Früh verabschiede ich mich nach einem Frühstück von Julia und Attila, der mich noch ca. 10 km bis zum Gera-Radweg in die Stadt begleitet.
Nach gut 30 km verlasse ich in Arnstadt die Gera …
und kehre zuvor in der schönen Stadt noch auf eine Brotzeit ein.
Nun geht es den Thüringer Wald hoch … bis nach Neustadt am Rennsteig.
Ein schöner Ausblick von hier oben … und eine 15 km lange Abfahrt hat auch was!
Immer wieder schöne Radwege von der Straße weg …

Um 19 Uhr komme ich nach 135 km in meinem Hotel Nähe Coburg an … heute – am Samstagnachmittag – habe ich 50 km lang eine Gaststätte gesucht  … kein Erfolg.

22.5. – 9. Tag

Fahre erst nach 9 Uhr bei meiner Unterkunft ab …
und nehme am schönen Marktplatz in Coburg mein Frühstück ein.
Weiter geht´s bei bestem Radl-Wetter an Kulmbach vorbei auf idyllischen Radwegen Richtung Bayreuth.
Kurz vor meinem Tagesziel mache ich an einer gut befahrenen Radweg-Kreuzung mitten im Feld Halt und leiste den Lerchen mit meiner Gitarre Gesellschaft. Den vorbei fahrenden Radlern scheint mein Üben Freude zu machen :).
Schön, dass ich heute so viel Zeit habe …
Gut gelaunt kehre ich danach in der Bayreuther Innenstadt noch auf ein Eis ein.
Mein Ziel ist das von Bayreuth ca. 8 km entfernte Hummeltal, wo die gem. Genossenschaft KlimaKom ihren Sitz hat, mit der ich morgen wegen möglicher Zusammenarbeit ein Treffen habe.
Der Abend klingt in einem Biergarten bei einheimischem Spargel und selbst gebrautem Bier aus.
Heute waren es dann doch wieder 97 km ….

23.5. – 10. Tag
Heute hatte das Radl mal Ruhetag.
Vormittags trafen wir uns bei der gemeinnützigen Genossenschaft

KlimaKom eG und haben vereinbart, dass Klimafreundlich Leben als niederschwelliger Einstieg in deren Vorzeige-Projekt …
Bis30auf30 eingesetzt werden soll.
Abends lud Sebastian Zink (im Bild rechts), Umweltbeauftragter beim Erzbischöflichen Ordinariat Bamberg zum Klimafreundlich Info-Abend ein.
Mit dabei auch in der Bildmitte Prof. Dr. Manfred Miosga, Professur für Stadt- und Regionalentwicklung von der Universität Bayreuth, der sich im Rahmen vom Forschungsprojekt „Forum 1.5-Gemeinsam Klimaschutzideen entwickeln“ für Klimafreundlich Leben interessiert.

24.5. – 11. Tag
Heute erkunde ich auf gut 100 km wunderschöner Fahrtstrecke die Fränkische Schweiz.
Über das schöne Dorf Thurnau fahre ich über Sanspareil …
nach Kainach, wo ich die 1000-km-Marke auf meiner KFL-Radl-Tour erreiche.
Zwischen Kainach und Hollfeld geht es durch ein märchen-verschlafenes Tal …
Nach Hollstedt fahre ich die Wiesent entlang …
durch Treppendorf …
ins Hummeltal, wo ich mich von Manfred Miosga und dessen Frau Sabine Hafner  für die nette Gastfreundschaft bedanke, nachdem wir zuvor eine Kooperation im Projekt Bis30auf30 mit geplanter Integration von Klimafreundlich Leben vereinbart haben.
Im Höllentempo geht´s nach Bayreuth, wo ich im Evangelischen Zentrum meinen KFL-Vortrag abhalte … hier auf dem Bild mit der zuvorkommenden Veranstaltungs-Organisatorin  Jutta Geyrhalter.
Den Abend lasse ich dann mit einem guten Essen auf dem schönen Stadtplatz ausklingen.

25.5. – 12. Tag
Vormittags fahre ich mit Lena Kopp von der gemeinnützigen KlimaKom eG nach Pegnitz. Dort treffen wir uns im Rathaus mit dem 1. BGM Wolfgang Nierhoff, der 2. BGM Dr. Sandra Huber und der Leiterin der VHS Andrea Giesberg zur Frage, wie ein maßgeschneidertes und ganzheitliches CO2-Reduktions-Konzept der KlimaKom eG mit dem Ziel „Bis30Auf30“ incl. nachhaltiger Umsetzungsbegleitung für Pegnitz aussehen könnte. Es war ein gutes Gespräch …
Hier mit Lena Kopp von der KlimaKom eG auf dem Pegnitzer Stadtplatz.

In Bayreuth angekommen steige ich in den Zug nach Würzburg, denn ich brauche Zeit, um einen heute Abend stattfindenenden KFL-Online Kurs der Gruppe Pforzheim vorzubereiten.
Außerdem bin ich einen großen Teil  der Strecke schon 2x mit dem Rad gefahren und kann so etwas Druck aus meiner Zeit- und Routenplanung rausnehmen …
Abends übernachte ich im Burkardus-Haus am Dom – dort wo mit meinem 1. Info-Vortrag die KFL-Radtour begonnen hat.
Heute nur 5 km auf dem Rad :)

26.5. – 13. Tag
Um 9 Uhr fahre ich von Würzburg Richtung Rhön-Spessart.
Landschaftlich sehr schön … aber hügelig :). Hier das Dorf Gramschatz.
Mein Ziel ist Hammelburg ….
denn dort treffe ich mich mit Spieleleiter-Kollegen Christian Storath, der am Marktplatz von Hammelburg eine Info-Stand zu Klimafreundlich Leben aufgebaut hat. Es ist schön, wenn man sich nach ONLINE endlich mal persönlich kennelernt :).
Nun geht es wieder in die andere Richtung – hier kurz vor dem Main die Stadt Dettelbach.
Und einige km später überquere ich bei Schwarzach den Main.
Nach 110 km übernachte ich heute am Rödlsee … und lasse es mir am Vatertag heute richtig gut gehen. Der Tag klingt mit meiner Gitarre am Balkon meines Hotelzimmers und einem guten Bocksbeutel aus …

27.5. – 14. Tag
Heute war der körperlich anstrengendste Tag bisher … wenn ich ein Windrad wäre, dann hätte ich heute viel, viel Geld verdient!
Nach gut 50 km ist die Silhuette von Rothenburg da …
In der Stadt bin ich vom erwarteten Rummel dann doch noch überrascht …
so verlasse ich nach ein paar Erinnerungs-Fotos schnell wieder die Stadt.
Der andauernde Gegenwind und das auf-und-ab im Hohenloher Land lassen mich nach 130 km eine Unterkunft suchen, obwohl ich mind. 20 km mehr vorgehabt habe, um morgen nicht zu spät in Stuttgart anzukommen.
So heißt es morgen bald aufbrechen ….

28.5. – 15. und letzter Tag
Kurz nach 7 Uhr geht´s los … bis Stuttgart sind es noch 70 km.
Der Radweg führt mich hoch die Hügel hinauf … aber heute heißt es nicht „Strom sparen“, sondern „Strom im Überfluss“. Und die langen Abfahrten machen richtig Spaß … :)
Hier kurz vor Backnang
Ich erreiche den Neckar
Am Neckar kurz vor Stuttgart
Um 11 uhr treffe ich am Börsenplatz in Stuttgart beim Gemeinwohl-Stand ein. Schlendere die vielen Info-Stände ab und führe bei verschiedensten kirchlichen Einrichtungen und Kooperationspartnern viele gute Gespräche zu „Klimafreundlich Leben“.
Um 15.30 Uhr verabschiede ich mich vom GWÖ-Stand und hier von Markus Schütz aus Pforzheim (re.) und Stefan Falk aus Ortenau (li.). Um 17.14 Uhr steige ich in den ICE nach München, von wo ich dann mit der Regionalzug weiterfahre und um ca. 23 Uhr in Freilassing ankommen werde. Heute waren es nochmal 80 km …

Nun ist sie geschafft – meine 1. Klimafreundlich Leben Radl-Tour.
Es war eine gute Kombi aus Arbeit & Freizeit/Urlaub.
Ich hatte viele nette und wichtige Gespräche und konnte nebenbei herrliche Fleckchen in Mitteldeutschland besuchen …
Mit dem Wetter hatte ich ein glückliches Händchen. Insgesamt bin ich in 69 Std. 1.371 km gefahren – mein Schnitt dabei war 19,9 km/h.

 

Bankenunabhängige Finanzierung am Beispiel „Neubau Waldgarten-Institut“ – ONLINE Interview mit Bernhard Gruber am 24.11.

ONLINE Interview mit Bernhard Gruber am Mittwoch, 24.11. von 18 – 19.30 Uhr (zoom-link unten)

Ökologisch und sozial sinnvollste Projekte scheitern bei der Finanzierung oftmals an wirtschaftlichen Aspekten oder Fragen der Besicherung.
Im ONLINE-Interview mit Franz Galler stellt Bernhard Gruber ein alternatives und bankenunabhängiges Finanzierungsmodell für den „Neubau des Österreichischen Waldgarten-Instituts“ vor.
Über seinen gemeinnützigen Verein hofft er auf gemeinwohl-orientierte Mitmacher*innen, die mithelfen, diese spannende Leuchtturm-Projekt Realität werden zu lassen.

Gesunder Boden ist die Grundlage für gesunde Pflanzen, Tiere, Lebensmittel, Menschen, Gesellschaft und Kultur. Mit dem Neubau soll im Sinne des Vereinszweckes langfristig die Bildung, Forschung, Förderung und Verbreitung der Idee des „essbaren Waldgartens“ erhalten und der Wiederaufbau der Bodenfruchtbarkeit gefördert werden.

B.Gruber

Der Verein „Österreichisches Waldgarten-Institut“ rund um Bernhard Gruber hat soeben mit dem Rohbau des neuen Waldgarten-Instituts in Wels/OÖ begonnen.
Die Fertigstellung (Aushub, Rohbau, Dachfertigstellung) auf dem vorhandenen Grundstück ist vor Weihnachten geplant und mit ca. € 280.000 Investition kalkuliert. Dieser 1. Bauabschnitt soll durch vorhandene Vereinsrücklagen, hohe Eigenleistung, dem 1. Crowdfunding über die Genossenschaft für Gemeinwohl und privaten Nachrang-Darlehen finanziert werden.

Komplett bankenunabhängige und alternative Finanzierung über gemeinnützigen Verein als Ziel
Der auf ca. € 600.0000 geschätzte Neubau soll komplett bankenunabhängig durch gemeinwohlorientierte Menschen mitfinanziert werden, die dem gemeinnützigen Verein für diese ökologisch und sozial sinnvolle Baumaßnahme unbesicherte und unverbriefte Nachrang-Darlehen ab € 5.000 vergeben. Statt Zins gibt es als Inflationsausgleich Waren- oder Dienstleistungs-Gutscheine vom Verein.

zoom-link für das online-meeting:
https://us06web.zoom.us/j/94815045301?pwd=YThPai84VE5vSHhETkgwdE9HT1lrZz09
Meeting-ID: 948 1504 5301
Kenncode: 759577

Hier ausführliche Informationen zum Projekt und zum gerade laufenden crowdfunding über die Genossenschaft für Gemeinwohl …

Bild: Bernhard Gruber
Wir brauchen Kooperation — das Leben ist nicht auf Konkurrenz aufgebaut!“

 

Erster Kirchanschöringer Bürgerrats-Prozess: ein voller Erfolg

Foto: Schnetzer
15 per Los ausgewählte Bürgerräte erarbeiteten an zwei Tagen für die Gemeinde Kirchanschöring zukunftsweisende Ideen und Lösungen zum Thema „Ausbau der Kinderbetreuung“.

In einem abschließenden Bürger*innenrats-Forum wurden die Ergebnisse weiteren, interessierten Bürger*innen vorgestellt und in drei Diskussions-Runden zusammen weiter entwickelt und verfeinert.

Der gesamte Bürgerrats-Prozess wurde in der dynamischen Moderationsform Dynamic Facilitation (DF) durchgeführt. Ich durfte beim Bürger*innenrats-Forum mit moderieren und war vom Format begeistert.
Foto: Silvia Weber Fotografie
Meine Gemeinwohl-Kollegin Tanja Schnetzer hat den gesamten Prozess des ersten Kirchanschöringer Bürgerrats als Projektleiterin zusammen mit ihrer Umsetzungspartnerin Cordula Riener-Tiefenthaler gestaltet und moderiert.

Lesen Sie hier in einem Beitrag von Tanja Schnetzer ..
* wie der Bürgerrats-Prozess in Kirchanschöring konkret gelaufen ist, was die Bürgerräte dazu sagten und zu welchen Ergebnissen er führte
* wie Hans-Jörg Birner, Bürgermeister der ersten Gemeinwohl-Gemeinde Deutschlands, den 1. Bürgerrat in seiner Gemeinde beurteilte

 

Fünf wichtige Aspekte des Geldes, die vielen Menschen so nicht klar sind!

Salzburger Kooperationspartner luden ein – 70 online-Zuhörer waren begeistert!
Foto: Fotalia
In Kooperation mit dem Bildungszentrum St. Virgil, arbeitplus Salzburg und der GWÖ-Regionalgruppe Salzburg veranstaltet die Akademie für Gemeinwohl  drei Veranstaltungen zum Thema Geld und Gemeinwohl.

Foto: GfG
Bei der ersten Veranstaltung Ende November referierte Günter Grzega über die Frage, was ein gemeinwohlorientiertes Geld- und Finanzsystem ausmachen würde.
Die Finanzmärkte sind nach wie vor eine Bedrohung für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Stabilität. Welcher Ordnungsrahmen müsste für Kreditinstitute und Finanzmärkte geschaffen werden? Und ganz grundsätzlich: Wie funktioniert der Geldkreislauf der Notenbanken? Welche Rolle spielen Banken und Sparkassen? Wie wird sich die aktuelle Covid-19-Krise auswirken?

Lesen Sie hier im Nachbericht G. Grezgas Antworten auf spannende Fragen aus dem Teilnehmer*innen-Kreis, so z.B. warum
* … es einen Schuldenschnitt nur mit einen gleichzeitigen Vermögensschnitt geben kann
* … Privatpersonen einen gewichtigen Anteil an der ungleichen Vermögensverteilung haben
* … Steuern wichtigere Aufgaben als zur Finanzierung der Staatsfinanzen haben
* … es falsch ist zu glauben, dass Sparguthaben von Banken als Kredite vergeben werden
* … eine vollständige Rückzahlung der Staatsschulden nicht erstrebenswert ist.

Hier geht´s zur Anmeldung für die nächsten beiden Termine der geförderten Veranstaltungsreihe:
„Die Finanzmärkte und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft“: Vortrag und Diskussion mit Prof.in Elisabeth Springler am 14.1.2021
„Espresso Cooperativo“: Vortrag und Diskussion mit Christian Pomper am 19.2.2021

Menschenwürde-Veranstaltungsreihe in Traunstein

Herbst-Vortragsreihe: “Menschenwürde“
Mit 4 TOP-Referenten/innen in Traunstein

(Bild)

7. Oktober 2019  Dr. Andreas Weber  – Wir sind Allmende!
21. Oktober 2019 Dr. Friederike Habermann  – Commoning – UmCare zum Miteinander
4. November 2019 Dr. phil. Peter Erlenwein – Der WIR-Prozess – mia san mia, oder!?!
28. November 2019 Hans Birkner – Menschenwürde auf dem Prüfstand

Der Reinerlös der Veranstaltungsreihe geht zu 100 % an den gemeinnützigen GWÖ-Verein Bayern – als projektbezogene Spende für die GWÖ-Regionalgruppe Südostbayern.

Hier der Info-Flyer mit ausführlichen Informationen zu den Referent*innen und ihren Vorträgen.


Hier das Veranstaltungsplakat in hoher Auflösung

 

10 Jahre Regiogeld in der Praxis … und es geht doch!

Die Humane Wirtschaft führte ein Interview mit Sterntaler-Gründer Franz Galler
Foto: Albrecht

Andreas Bangemann (AB) führte das Gespräch mit Franz Galler (FG)  

AB: Franz – du hast dich die letzten 10 Jahre neben Privat- und Berufsleben für ein neues Miteinander eingesetzt. Seit 2002 bist du Vorstand des als Nachbarschaftshilfe-Verein gestarteten STAR e.V. 2007 hast du die Sozialgenossenschaft RegioSTAR eG gegründet und dort verschiedene Handlungsbereiche wie einen Dorfladen, Gartenprojekte und Fotovoltaik-Anlagen integriert. Das Besondere dabei – der Austausch und die zinsfreie Verrechnung von Leistungen zwischen Privatpersonen und den Unternehmen mittels zweier komplementärer Regionalwährungen: dem Euro gedeckten „Sterntaler“ und der mit Dienstleistungen und Waren gedeckten Buchgeld-Währung „Talente“. Sind dir als früherer Banker die Regiogeld-Ideen einfach so vom Himmel gefallen oder gibt es ein konkretes Schlüsselerlebnis dafür, dass du das Denkgefängnis Geld verlassen hast?

HumaneWirtschaftMai13

…….  Hier das ArtikelHumaneWirtschaft05.1313 zum ganzen Interview

Franz Galler aus der bayerischen Gemeinde Ainring ist der Initiator des Regiogeldes „Sterntaler“, Vorstand des Regiogeld-Vereins STAR eV und Gründungsvorstand der Sozialgenossenschaft RegioSTAR eG. Mit Geld hat er auch beruflich zu tun. Der gelernte Bankkaufmann war über 25 Jahre im Bankwesen tätig und ist seit 10 Jahren selbständiger Vermögensberater. 2010 gründete er sein Büro für nachhaltige Regionalentwicklung. Als Dozent für Regionalentwicklungsthemen ist er an der Hochschule München und der Freien Universität in Bozen tätig. Zusammen mit seiner Frau Karin Deinbeck führt er seit Anfang 2012 das Zallis Naturkost Café – www.zallis.de

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