Vorstellung Enkeltauglich und Klimafreundlich Leben bei Online-Workshop von Engagement Global

Kombi aus 20 Minuten Kurz-Referat und Praxis-Workshop


Im Rahmen eines Online-Workshops von Engagement Global, dem bayerischen Volkshochschulverband und dem Verband der Bildungszentren im ländlichen Raum in Bayern, stellte ich „Enkeltauglich Leben“ und „Klimafreundlich Leben“ vor.
Ziel des Workshops war es, niedrigschwellige Möglichkeiten und Beispiele für die Vermittlung von Inhalten für eine nachhaltige Entwicklung im Sinne der 17 Nachhaltigkeitsziele der UN zu geben.

Foto: Lieder
Christian Lieder, Organisator der Veranstaltung für Engagement Global, schreibt:
„Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die alle aus dem Bereich der Erwachsenenbildung kamen, haben das Spiel mit großer Freude gespielt und waren zudem sehr an der Frage interessiert, wie sie dieses Spiel in ihre Bildungsarbeit aufnehmen können.“
Weitere Informationen zu den Möglichkeiten, sich für eine nachhaltige Welt zu engagieren finden Sie unter www.engagement-global.de

wöchentlicher „Klimatalk“ der Erzdiözese München-Freising vom 8. bis 30. April

Neues Veranstaltungsformat der Abt. Umwelt

„Klimatalk“ oder „Wie komme ich mit anderen in ein gutes Gespräch übers Klima?“

Gerade als Umweltbeauftragte finden wir uns manchmal in Situationen wieder, in denen „Klima“ zum Thema wird oder wir es zum Thema machen wollen. Oft stellen wir fest, dass unsere Argumente für nachhaltige Lösungen keinen Anklangfinden –Klimawandelleugner und die „Weiter-so-Fraktion“ setzen sich oft durch.

Was können wir tun, dass ein gutes, konstruktives Gespräch entsteht, das an-dere ermutigt, für die Bewahrung der Schöpfung einzutreten?
In diesem 2-stündigen Seminar geht es um hilfreiche Strategien und Lösungen vor dem Hintergrund von Erkenntnissen zur Psychologie in der Klimakommunikation. Wir tauschen uns aus und reflektieren unsere Erfahrungen. Kurze Übungs-Sequenzen im geschützten Rahmen lockern das Ganze auf und festigen neue Erkenntnisse.

Uhrzeit: jeweils 19:30 bis 21:30 Uhr; Check-in für technische Fragen, Mikrofon-und Kameratest jeweils ab 19:15 Uhr

Termine:
• Donnerstag, 8. April
• Dienstag, 13. April
• Samstag, 24. April
• Freitag, 30. April
(es handelt sich jeweils um eine Wiederholungs-Veranstaltung, d.h. inhaltlich besteht kein Unterschied)

TeilnehmerInnenanzahl: mindestens 6, maximal 16

Ort: Die Veranstaltung der Erzdiözese München-Freising ist kostenlos und findet via Zoom statt. Die Zugangsdaten werden bei der Anmeldung bekannt gegeben.

Anmeldung: Per E-Mail unter moc.liamgnull@76.knarF.htebasilE (bitte auf den Punkt vor „67“ achten)

Leitung: Dr. Elisabeth Frank, Psychologin mit Schwerpunkt Arbeits-& Organisationspsychologie und Sozialpsychologie; ehrenamtlich aktiv im Klimaschutz und in einer Klima-AG in mehreren Münchner Pfarreien.

 

4. Gemeinwohl-Rundbrief vom Büro für nachhaltige Regionalentwicklung

Wie können Sie es wagen,
immer noch wegzuschauen und hier zu sitzen und zu sagen,
dass Sie genug machen…
Denn wenn Sie wirklich verstanden hätten, wie ernst die Lage ist,
und sich immer noch weigern, zu handeln, dann wären Sie böse…
Die Augen aller künftigen Generationen sind auf Sie gerichtet.
Wenn Sie uns erneut im Stich lassen, werden wir Ihnen das nie verzeihen.
Wir werden Sie damit nicht davonkommen lassen…
Bild Wikipedia
Zitat Greta Thunberg am UN-Klimagipfel September 19
Sie finden das Zitat von Greta übertrieben? – sehen Sie hier und warten Sie 3 Sekunden, was passiert!

4. Gemeinwohl-Rundbrief von nachhaltige-region.de

Lesen Sie heute in diesem Email-Rundbrief Informationen über

1. Noch Restplätze frei: Klimafreundlich-online-Schnupperkurse „KFL“ (Privatpersonen) und „KFW“ (für Unternehmen) am 25.3.
2. Enkeltauglich Leben als regionales Vernetzungs-Werkzeug in Vorarlberg – Interview mit Ingrid Böhler
3. In 5 konkreten Schritten persönlich KLIMANEUTRAL werden – heute der 2. Schritt: Effizienz!
4. Gelungener Gemeinwohl-Talk im Südosten – Sparkasse BGL erste Sparkasse Deutschlands mit Gemeinwohlbilanz
5. C02-Fußabdruck für Unternehmen senken – gemeinsam. konkret. wirkungsvoll
6. Zum Wohle aller – BR-TV-Beitrag: Besuch in der gemeinwohl-bilanzierten Gemeinde Kirchanschöring
7. Termine
8. Norbert Rost entwickelt Konzept, das regionale Investitionsmöglichkeiten und Regionalwährung verbindet
9. Goethe bringt´s auf den Punkt – die GfG auch: das MONEYFEST!
10. Gemeinwohl-Ökonomie in der Praxis – 24 Geschichten vom Tun und Lassen
11. Petition Abstimmung21: „Gemeinwohl-Ökonomie gesetzlich verankern“
12. Geldpolitik neu denken Wege aus der Finanz- und Klimakrise

1. Noch Restplätze frei: Klimafreundlich-online-Schnupperkurse „KFL“ (Privatpersonen) und „KFW“ (für Unternehmen)
Ein Angebot für Unternehmen oder Privatpersonen, Vereine bzw. Multiplikator*innen

Corona ist in aller Munde, doch der Klimawandel macht deswegen nicht halt!
Die Pilotphase dreier Klimafreundlich Leben Kurse vom Katholischen Bildungswerk Traunstein ist abgeschlossen und die Ergebnisse sind überzeugend: in vielen kleinen und großen Schritten wird der CO2- Fußabdruck zum Teil erheblich gesenkt!
* was steckt hinter dem Titel „Klimafreundlich Leben (KFL)“ und „Klimafreundlich Wirtschaften (KFW)“?
* warum ist das Kurs-Format für Unternehmen, Organisationen, Netzwerke und Multiplikator*innen besonders interessant?
* welche Inhalte werden an den sechs Terminen behandelt?
* was sind die spielerischen Elemente des Kurses?
* Wie kann „Klimafreundlich Leben“ von Privatpersonen, Unternehmen und Organisationen bzw. Vereinen Online oder in Präsenz durchgeführt werden?
* was bewirkt „Klimafreundlich leben“?
In zwei kostenlosen Online-Schnupperkursen am 25.3.21 erhalten Sie hierzu Antwort!
Hier geht´s zu ausführlichen Informationen und zur Anmeldung!

2. Enkeltauglich Leben als regionales Vernetzungs-Werkzeug in Vorarlberg – Interview mit Ingrid Böhler

„Kleine und große Veränderungen beginnen immer „bei mir“ und „in meinem Leben“. Enkeltauglich Leben ist dafür ein idealer „Initialzünder“!
Ingrid Böher – Fotostudio Christine Kees
Seit 13 Jahren arbeitet Mag. Ingrid Böhler in Vorarlberg verantwortlich im Fachbereich PfarrCaritas & sozialräumliches Handeln.
Lesen Sie hier im Interview mit Ingrid Böhler die Gründe, warum sie das Spiel Enkeltauglich Leben nach Vorarlberg geholt hat, wie das Projekt mit Info-Veranstaltung, dem ½-jährigen EL-Spiel, einer öffentlichen Abschluss-Veranstaltung und einer integrierter Zertifizierung erfolgreich umgesetzt wurde und welche Pläne 7 zertifizierte Spieleleiter*innen in der Region zur weiteren Verbreitung haben.

3. In 5 konkreten Schritten persönlich KLIMANEUTRAL werden – heute der 2. Schritt: Effizienz!
Im Sinne des Pariser Klimaschutz-Abkommens KLIMANEUTRAL werden – wie geht das praktisch?
Im letzten Gemeinwohl-Rundbrief hatte Hermann Hofstetter, Umweltmanagementbeauftragter des Ordinariats der Erzdiözese München-Freising, mit einer „wachrüttelnden Klima-Ist-Analyse“ aufgezeigt, wie wichtig das Akzeptieren der Ist-Situation ist.
Ins Handeln kommen – darum geht es nun ab der heutigen Folge. Wir beginnen mit der Effizienz-Strategie.
Lesen Sie hier das 2. Interview mit Hermann Hofstetter, was er damit meint und mit welchen konkreten 4 konkreten Beispiel-Maßnahmen wir den Fußabdruck der/s durchschnittlichen Deutschen von 11,6 to um über 2 to senken könnten.
Hermann Hofstetter hatte im letzten Interview im Klima-Quiz 4 konkrete Maßnahmen vorgestellt, die in Summe den persönlichen Durchschnitts-Fußabdruck einer/eines Deutschen ca. halbieren … nur, was bringt dabei wie viel?
In seinem Interview löst Hermann Hofstetter auch diese Frage auf …

4. Gelungener Gemeinwohl-Talk im Südosten – Sparkasse BGL erste Sparkasse Deutschlands mit Gemeinwohlbilanz
Zu Frage „Was kommt nach Corona?“ beschäftigte sich eine öffentliche Diskussion per Videotalk, die die beiden Regionalgruppen der GWÖ in Südostbayern und Wasserburg organisiert hatten und an der über 75 Interessierte am 2. Februar teilnahmen.
Neben Kirchanschöring, das 2018 als erste Kommune in Deutschland eine Gemeinwohl-Bilanzierung realisierte, haben mittlerweile 25 Unternehmen in der Region Südostbayern mindestens einmal eine Gemeinwohl-Bilanz erstellt.
Über ihre vielfältigen Praxiserfahrungen hiermit berichteten und diskutierten Judith Zahn, Koordinatorin der RG Südostbayern, Hans-Jörg Birner, Bürgermeister von Kirchanschöring, und Helmut Grundner, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Berchtesgadener Land, die Ende Januar ihr erste Gemeinwohl-Bilanzierung abgeschlossen hat.
Hier der ausführliche Nachbericht zur gelungenen Veranstaltung von Axel Effner …
Und hier ein Presseartikel zur GWÖ-Zertifizierung der Sparkasse BGL mit dem Titel „Gemeinwohl aus Überzeugung“ …

5. C02-Fußabdruck für Unternehmen senken – gemeinsam. konkret. wirkungsvoll
Erfolgreiches Kurs-Format „Klimafreundlich Leben“ JETZT pass-genau für Unternehmen & Organisationen
Klimafreundlich Leben ist nicht nur für Privatpersonen geeignet – wir bieten das Kursformat auch als maßgeschneidertes Umsetzungs & Vernetzungs-tool für Unternehmen & Organisationen an – auf Wunsch incl. Berechnung des Unternehmens-Fußabdrucks und Infos bzw. regionaler Handlungsoptionen rund um eine mögliche CO2-Kompensation an!
Lesen Sie hier ausführliche Informationen incl. neu gestaltetem Info-Flyer …

6. Zum Wohle aller – BR-TV-Beitrag: Besuch in der gemeinwohl-bilanzierten Gemeinde Kirchanschöring
„Was ist gemein und nützlich? Vom Wesen der Gemeinnützigkeit“
BR-Stationen-Moderatorin Irene Esmann trifft Menschen, die sich zusammenfinden, um etwas zu verändern. Sie besucht u.a. die Gemeinde Kirchanschöring, die sich der Gemeinwohl-Ökonomie verschrieben hat, erfährt etwas über Geschichte und Aktualität von Allmenden und lernt die Arbeit der Döbrich-Stiftung kennen.
Hier geht´s zum BR-TV-Beitrag (28 Min.) und hier die Anmoderation

7. Termine
11. – 23.3.: 5. Pioneers of Change Online Summit – Wandel bewirken im Angesicht von Krise und Kollaps
17. – 31.3.: Traunsteiner Klimagespräche online – 17.3. Wald & Klima 24.3. Landwirtschaft 31.3. Ernährung
25.3.: online-Schnupperkurs „Klimafreundlich Leben“ für Unternehmen oder Privatpersonen
27.3.: Virtuelles RENN.Süd-Forum für Initiativen rund um nachhaltiges Leben
8.4.: Kamingespräch: Geld und Gemeinwohl – ein Widerspruch?
27.4.: online-Schnupper-Kurs zu „Enkeltauglich Leben für GWÖ-Multiplikator*innen“
3.5.: KBW Traunstein: online Info-Veranstaltung „Klimafreundlich Leben“ mit Franz Galler
14.-16.5.: online-Spieleleiter*innen-Zertifizierung Enkeltauglich Leben und Klimafreundlich Leben

8. Norbert Rost entwickelt Konzept, das regionale Investitionsmöglichkeiten und Regionalwährung verbindet
Ein spannendes Konzept, das regionale Investitionsmöglichkeiten verbessern und mit Regionalwährungen kombinieren will, hat Norbert Rost entwickelt.

Norbert Rost              Foto: Karsten Eckold

Der Wirtschaftsinformatiker, Regionalentwickler und Gründer des Elbtaler sucht Umsetzungspartner und stellt seinen Plan „RegioInvest“ erstmalig hier auf der Webseite von monneta.org vor.

9. Goethe bringt´s auf den Punkt – die GfG auch: das MONEYFEST!
Foto: GfG
MONEYFEST – so nennt die Genossenschaft für Gemeinwohl (GfG) das kleine aber feine Schriftstück, in dem steht, wer sie ist und wie die Genossenschaft Geld sieht. Lesen Sie hier mehr dazu …
Der Weg zu einem gemeinwohlorientierten Geld- und Finanzsystem – egal, was man darunter versteht – scheint heute noch sehr lang. Das hält die Genossenschaft für Gemeinwohl nicht davon ab, daran zu arbeiten.
Es gibt so viele gute Ideen und Ansätze, auf so vielen Ebenen, an so vielen Orten. Die Genossenschaft will sich keinem dieser Ansätze von vornherein verschließen und lädt dazu ein, das Moneyfest überall dort zu verbreiten, wo es jemandem sinnvoll erscheint.
MoneyfestMoneyfest-Folder zum Selbstbasteln – 10 Punkte für ein gemeinwohlrientiertes Geld- und Finanzsystem: Langfassung

10. Gemeinwohl-Ökonomie in der Praxis – 24 Geschichten vom Tun und Lassen
Mehr Gemeinschaft und Zusammenhalt, mehr Klima- und Umweltschutz, mehr Augenmerk auf das, was uns wirklich wichtig ist – und nicht zuletzt eine andere Wirtschaft!
Eine Wirtschaft, die nicht Profit und Wachstum in den Mittelpunkt stellt, sondern das Gemeinwohl. Geht das überhaupt?
Wir wissen, dass es geht, und desto mehr Menschen davon erfahren – umso besser!
In dem von Karsten Hoffmann, Gitta Walchner und Lutz Dudek initiierten Projekt erzählen 24 GWÖ-Aktive Autor*innen die Geschichten von Unternehmen und Organisationen, die sich auf den Weg gemacht haben und die Gemeinwohl-Ökonomie leben.
Lesen Sie hier mehr Informationen …

11. Petition Abstimmung21: „Gemeinwohl-Ökonomie gesetzlich verankern“
Unterzeichnen Sie hier bis zum 31. März die von GWÖ Deutschland e.V. gestartete Petition
Ziel ist es, 50.000 Unterschriften zu sammeln, um die Forderungen der GWÖ in den Bundestag einzubringen. In Deutschland sollen alle öffentlichen Unternehmen verpflichtend eine Gemeinwohl-Bilanz erstellen und für private Unternehmen sollen wirtschaftspolitische Anreize für die Erstellung der GWÖ-Bilanz geschaffen werden.

12. Geldpolitik neu denken Wege aus der Finanz- und Klimakrise
Für alle, die am 20. Januar nicht dabei sein konnten: hier geht’s zur Aufzeichnung der Diskussion zwischen Christian Felber und Thomas Kubo.
Thema: Die aktuelle Krise rund um das Covid 19-Virus führt uns zwei Dinge erneut und sehr deutlich vor Augen: die Instabilität unseres globalen Finanzsystems und die Bedeutung von Geld und Geldpolitik

Seit dem 25. Mai 2018 gilt die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)
Ich werde natürlich weiterhin Ihre persönlichen Daten schützen und freue mich, wenn Sie mir auch künftig Ihr Vertrauen schenken.
Wenn Sie diesen kostenlosen Email-Rundbrief und meine Informationen
– rund um Enkeltauglich Leben & Klimafreundlich Leben
– zu Geld & Gemeinwohl
– mit Praxisbeispielen nachhaltiger Regionalentwicklung
– mit Terminen und Veranstaltungshinweisen
und zur Gemeinwohl Region Südostbayern
nicht mehr wünschen, nutzen Sie bitte diesen Abmeldelink.

Dieser Rundbrief ist kostenlos und wird mittlerweile an 1.040 Personen versandt.

Bitte leiten Sie ihn doch an Ihre Freunde und Bekannte weiter mit dem Hinweis, dass Sie den Rundbrief hier (klick) selbst abonnieren können. Danke!

Herzliche Grüße
Franz Galler
100 % fürs Gemeinwohl!
Büro für nachhaltige Regionalentwicklung
Geppinger Str. 21, D-83404 Ainring
Tel.Nr. 0049 (0) 86 54 – 58 94 721 oder mobil: 0049 (0) – 176-63118811
ed.noiger-egitlahhcannull@ofni
www.nachhaltige-region.de

Save the date 27.4.21 – Online-Schnupperkurs Enkeltauglich Leben für GWÖ-Multiplikator*innen


Enkeltauglich Leben – das Spiel, das DEINE Welt verändert!

mit …
Franz Galler – Projektleiter, Spieleleiter, Dozent Enkeltauglich Leben

Enkeltauglich Leben – „unsere“ Antwort auf die Frage, wie man als Bürger*in gemeinwohl-orientiert leben kann!
2016 gründete ich als Initiator die Gemeinwohl-Regionalgruppe Südostbayern und schon nach kurzer Zeit konnten wir die ersten Unternehmen gemeinwohl-zertifizieren. Überregional bekannt geworden sind wir vor allem durch die Zertifizierung der Gemeinde Kirchanschöring zur ersten GWÖ-Kommune Deutschlands.
Wenige wissen, dass auch die Erfolgstory „Enkeltauglich Leben“ im Südosten ihren Anfang nahm …

Was tun, wenn man kein Unternehmen oder keine Kommune ist, sondern Privatperson … und als Bürger*in gemeinwohl-orientiert leben möchte?
Diese Frage stellte ich ans Kath. Bildungswerk Traunstein (KBW Traunstein) – eines der ersten Unternehmen aus unserer Region mit einer Gemeinwohl-Bilanz.
Verbunden mit dem Angebot, gemeinsam als Antwort ein Kurs-Angebot zu basteln … und daraus ist „Enkeltauglich Leben“ entstanden, das sich zwischenzeitlich wie ein Lauffeuer im deutschsprachigen Raum verbreitet.
Mittlerweile habe ich schon mehr als 25 Spiele geleitet, über 60 neue Spieleleiter*innen zertifiziert und bin nach wie vor von dem Kurs-Format begeistert.
Warum?

Es geht nicht so sehr um Theorie und Wissen, sondern vielmehr ums Anpacken und Handeln!
Lesen Sie hier, wie das Spiel „Enkeltauglich Leben“ funktioniert und warum ich davon so begeistert bin.

Mein ONLINE-Angebot für GWÖ-Multiplikator*innen im 3-er-Paket
Jede/r Kurs-Teilnehmer*in an Enkeltauglich Leben kann sich nach dem halbjährlichen Kurs zur/m Spieleleiter*in zertifizieren lassen.
Neue Chancen durch online-Format
Mittlerweile habe ich erfolgreich sowohl Enkeltauglich Leben Spiele als auch Zertifizierungen online durchgeführt. Mein konkretes Angebot …
1. Online Schnupper-Info-Veranstaltung zu Enkeltauglich Leben
2. Teilnahme an einem online Enkeltauglich Leben Kurs für GWÖ-Multiplikator*innen
3. Online Zertifizierung zur/m Enkeltauglich Leben Spieleleiter*in

Für wen dürfte dieses Angebot besonders interessant sein?
* Koordinator*innen bestehender oder in Gründung befindlichen Regionalgruppen
* zertifizierte GWÖ-Berater*innen, die mit dem niederschwelligen Kurs gemeinwohl-orientiertes Denken & Handeln an  Mitarbeiter*innen und Kund*innen von GWÖ-Unternehmen transferieren wollen
* im Bildungs-, Schulungs- oder Trainingsbereich tätige GWÖ-Mitglieder

Kurs-Format ideal als regionales GWÖ-Umsetzung- und Vernetzungs-tool einsetzbar
Das Format „Enkeltauglich Leben“ eignet sich ideal als niederschwelliges und maßgeschneidertes GWÖ-Umsetzungs- und Vernetzungs- tool für Unternehmen, Organisationen, Vereine und Netzwerke in einer Region.

Neugierig geworden?
Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, dann nehmen Sie doch an meinem Online-Schnupperkurs teil!
Dort erfahren Sie …
* Welche Inhalte an den sechs Terminen behandelt werden,
* Was die spielerischen Elemente des Kurses sind,
* Wie „Enkeltauglich Leben“ von Privatpersonen, Unternehmen und Organisationen bzw. Vereinen Online oder in Präsenz durchgeführt werden kann und
* vor allem was „Enkeltauglich Leben“ bewirken kann

Wann:
Ich biete Online-Schnupperkurse am 27.4.2021 zweimal an, Sie können entweder vormittags oder abends daran teilnehmen.
27.4.2021
von 9.00 – 10.30 h oder
27.4.2021 von 18.30 – 20.00 h
Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, an welchem Kurs Sie teilnehmen möchten. Nach Anmeldung erhalten Sie von mir einige Tage vor dem Schnupper-Kurs den Zoom-Zugangscode.

Kosten:
Ihnen entstehen keine Kosten am online-Schnupperkurs!
Ich freue mich allerdings sehr, wenn Sie für Ihre Teilnahme am Schnupperkurs z.B. an den GWÖ Verein Deutschland einen Betrag ihrer Wahl spenden.

Teilnehmerzahl:
jeweils max. 25 Personen

Anmeldung an:
ed.noiger-egitlahhcannull@ofni

In 5 konkreten Schritten persönlich KLIMANEUTRAL werden – heute der 2. Schritt: Effizienz!

Mit 4 konkreten Effizienz-Maßnahmen den CO2-Fußabdruck der/s durchschnittlichen Deutschen um über 2 to senken!

Erfahren Sie hier im Interview mit Hermann Hofstetter Interessantes rund um die alles entscheidende Klima-Frage, den CO2-Fußabdruck, sowie am Beispiel fünf konkreter Schritte, wie jede/r im Sinne des Pariser Klimaschutz-Abkommens KLIMANEUTRAL werden kann …
Foto: Hofstetter
Hermann Hofstetter ist Referent für Schöpfungsverantwortung der Erzdiözese München und Freising und Umweltmanagementbeauftragter des Ordinariats. Er ist im Vorstand vom TAGWERK Förderverein „Unsere Bio Nachbarn“ und Mitglied im Spezialist*innen-Team von Klimafreundlich Leben.

Franz:
Hallo lieber Hermann!
Beim letzten Mal haben wir von dir als 1. Schritt eine „wachrüttelnde Klima-Ist-Analyse“ erhalten und dabei festgestellt, wie wichtig es auf dem Weg zur persönlichen Klimaneutralität ist, diese Ist-Situation zu akzeptieren UND ins Handeln zu kommen.
Und „ins Handeln kommen“ – darum geht es nun heute.
Wie fangen wir am Sinnvollsten an, wenn wir klimaneutral werden wollen?

Hermann:
Neben der Erkenntnis der dramatischen Lage beim Klima und bei den planetaren Belastungsgrenzen bedarf es der Einsicht, dass man selbst Teil des Problems aber auch der Lösung ist – das ist eine zweifache gute Nachricht. Man ist der Situation, den Entwicklungen nicht hilflos ausgeliefert, sondern man kann ins TUN kommen. Weil wir selbst handeln und unserem Leben eine andere, bessere Richtung geben können, besteht die Chance zu einer positiven Grundstimmung bei der wir auch andere mitreißen; Gestalten statt Frustration, Aufbruch statt Lähmung, Hoffnung statt Ohnmacht!
Beim Klima-Handeln gibt es 3 konkrete Strategien für das Handeln: Effizienz, Subsistenz und Suffizienz.
Als 1. Option des Handelns – des eigenen „TUN’s“ – nehmen wir uns heute das Thema „Effizienz“ vor – auch weil sie von den drei genannten Strategien häufig die am leichtesten umzusetzende ist.

Franz:
Was bedeutet für dich „Effizienz“ im Hinblick auf den persönlichen C02-Fußabdruck?

Hermann:
Etwas effizienter zu machen, heißt etwas besser und Ressourcen-sparender zu machen. Das Schöne dabei ist, dass es jede/r sofort machen kann, weil es in aller Regel keiner oder nur geringer Investitionen bedarf. Im Gegenteil: zumeist spart man sich dabei sogar noch Geld!

Franz:
Kannst du uns mit deinen beispielhaften Effizienz-Steigerungs-Maßnahmen in den Bereichen Ernährung, Konsum, Mobilität und Gebäude/Energie auch aufzeigen, wie dadurch der durchschn. CO2-Fußabdruck des/der Deutschen reduziert werden könnte?

Hermann:
Gerne! Hier jeweils ein Bespiel für die vier Bereiche mit dem durchschnittlichen jährlichen Treibhausgas-Einsparpotential je Person.
Ernährung:
Halbierung der Lebensmittelabfälle = 130 kg CO2 / Jahr + Zusatznutzen = 500 EUR jährlich mehr im Lebensmittelbudget.
Konsum:
Die Hälfte der Konsumartikel wird doppelt so lange verwendet, die andere Hälfte wird zur Nutzung weiter- bzw. in Kreislaufprozesse gegeben = 1.490 kg CO2 / Jahr + Zusatznutzen = 1.000 EUR jährlich eingespart, die wir dann für gesunde Hand Made-Kleidungsstücke ausgeben könnten.
Mobilität:
Beim Pkw auf richtigen Reifenluftdruck achten, nicht schneller als 100 auf der Autobahn etc. = jährlich 250 kg CO2 / Jahr + Zusatznutzen = 500 EUR jährlich mehr in der Haushaltskasse, z.B. für den Kauf eines sparsamen Kühlschranks.
Gebäude/Energie:
Ersatz eines über 10 Jahre alten A oder A+ Kühlschranks durch ein A+++ Gerät = 130 kg CO2 / Jahr + Zusatznutzen = 50 EUR jährlich Verbrauchskosten eingespart.

Franz:
Das heißt, mit diesen vier Effizienz-Maßnahmen – die im Grunde jede/r leicht machen kann – haben wir den CO2-Fußabdruck von durchschnittlich 11,6 to / Jahr schon mal auf rund 9,5 to / Jahr um ca. 18 % reduziert. Genial!

Hermann:
Ja, genau und das spürt man auch gleich im ersten Jahr enorm in der gut gefüllten Haushaltskasse. Also: Es gibt unzählige Möglichkeiten, sein Leben effizient klimafreundlicher zu gestalten und Freude dabei zu haben. Das zeigt uns der Kurs „Klimafreundlich Leben“. Jede/r kann sofort damit anfangen…

Franz:
Beim nächsten Mal geht es nach Effizienz um das Thema „Subsistenz“ – da sind wir schon sehr gespannt drauf!
Nun aber noch zur Auflösung deiner Quiz-Frage vom letzten Mal!
Du hattest uns folgende 4 Maßnahmen vorgestellt, die in Summe eine Reduktion der persönlichen jährlichen Treibhausgas-Emissionen von 11,6 to auf ca. 6 to ergeben:
1. Den Strombezug von „dreckigem Deutschlandmix“ auf zertifizierten Ökostrom umstellen;
2. Die Jahresfahrleistung mit einem Klein-Pkw (mit spritsparendem Verbrennungsmotor) um 10.000 km reduzieren;
3. Sich intensiv politisch engagieren für den Klimaschutz;
4. Den deutschen Durchschnitts-Speiseteller der eigenen Ernährung für sich umstellen zu 100% biologisch, überwiegend regional & saisonal bei starker Reduzierung tierischer Produkte.
Deine Quiz-Frage war:
Welche Aufgabe erzielt welches CO2-Einsparpotential bei der Auswahl – 3 to – 1,5 to – 1 to – 0,5 to?
Wie lautet die Auflösung und mit welcher kurzen Begründung?

Hermann:
Ich muss gleich vorausschicken, dass es sich natürlich bei den Werten immer um Durchschnittsangaben handelt, das kann bzgl.der individuellen Lebensumstände durchaus ganz anders aussehen, aber: Das ist kein Problem – es geht hier um das Erkennen von Größenordnungen und da sind oftmals eben genau die plakativen Beispiele sehr hilfreich. Es geht ja um‘s Verstehen und Einordnen, damit man selbst besser priorisieren kann.
Die Auflösung sieht so aus:
0,5 to CO2 spart man jährlich ein, bei der Umstellung auf zertifizierten Ökostrom – der UBA-Rechner wirft hierfür sogar einen noch höheren Wert aus.
– Mit der Reduktion der PkW-Fahrleistung um 10.000 km senkt man seine jährlichen CO2-Emissionen um 1 to. Auch hier gilt: Das ist sehr konservativ angesetzt, bei größeren und nicht so sparsamen Modellen kann das auch das Doppelte betragen.
– Was mit und bei Lebensmitteln und Ernährung angerichtet wird, spricht sich ja immer mehr herum. Dementsprechend hoch ist auch der CO2-Fußabdruck. Also kann man bei der Umstellung auf enkeltauglich und klimafreundlich leicht 1,5 to Treibhausgas-Emissionen reduzieren – vorausgesetzt man gehört zum deutschen Durchschnitt.
– Es ist sicher eine Überraschung, dass die 3 to Emissions-Reduzierung durch das intensive politische Engagement möglich sind. Das liegt daran, dass wir alle weitaus klimafreundlicher leben könnten, wenn die Rahmenbedingungen dazu vorhanden wären und die Ordnungspolitik das nachhaltig unterstützen würde. Das heißt bspw., dass rasch politische Weichenstellungen vorgenommen werden zu:
o Einstellung der Steuerbefreiung von Flugbenzin als auch der Dieselsubventionierung.
o Besteuerung von Ressourcenverbrauch und Klimaschädigung statt Arbeit.
o Erhöhung der CO2-Abgaben mindestens auf das vom UBA empfohlene Preisniveau.
o Verpflichtende Errichtung von PV-Anlagen und Förderung der Energieautarkie durch Bürgerengagement.
o Verpflichtende BioRegio-Verpflegung bei allen kommunalen und öffentlichen Einrichtungen inkl. KiTa, Schulen, Behörden, Sozialbereich etc.
o Verbot von Inlandsflügen.
o Aufbau einer 100% Kreislauf- und Recyclingwirtschaft. Die wegfallenden Arbeitsplätze bei nicht zukunftsfähigen Sektoren im Automobilbereich, bei den Flug- und Reisegesellschaften, in der Chemie und bei der Baustoffindustrie werden staatlich zu 100% gefördert umgebaut zu enkeltauglichen Arbeitsplätzen in der nachhaltigen Baubranche, Biobranche, in Regio-Handwerksbranchen usw. Schöne und gute Arbeitsplätze dezentral, kleinteilig und in Kreislauf-Wertschöpfungsketten statt Sackgassenproduktion in Städten usw.
Ich könnte jetzt hier endlos weitermachen, das ist aber nicht der Rahmen. Wie kommen wir dahin!? Indem wir Druck aufbauen und uns jede/r nach ihren/seinen Möglichkeiten intensiv engagieren und so die Politik zum Handeln bewegen. Wenn die Massen auf den Straßen sind, wird sich was ändern, alles andere dauert zu lang.

Franz:
Danke Hermann für das Interview – wir freuen uns schon auf das nächste Mal, wenn es um die Subsistenz-Frage geht, also darum, wie wir sinnvoll durch „Ersetzen“ und „Anders machen“ Gutes fürs Klima tun können.

C02-Fußabdruck  für Unternehmen senken – gemeinsam. konkret. wirkungsvoll.


Erfolgreiches Kurs-Format „Klimafreundlich Leben“ JETZT pass-genau für Unternehmen & Organisationen
Klimafreundlich Leben ist nicht nur für Privatpersonen geeignet – wir bieten das Kursformat auch als maßgeschneidertes Umsetzungs & Vernetzungs-tool für Unternehmen & Organisationen an.

Hier der Info-Flyer zu unserem besonderen Angebot für nachhaltig orientierte Unternehmen/Organisationen mit den Themen:
* Stimmen aus den Kursen
* Klimafreundlich Wirtschaften – Mitarbeiter mitnehmen!
* Klimafreundlich Leben – Was steckt hinter diesem Kurs-Angebot?
* Was passiert an den Kurs-Tagen von Klimafreundlich Leben?
* Was ist das Besondere an Klimafreundlich Leben?
* Was macht Klimafreundlich Leben so erfolgreich?
Zusatz-Angebote buchbar!
Wir bieten das Kurs-Format auf Wunsch incl. Berechnung des Unternehmens-Fußabdrucks und Infos bzw. regionaler Handlungsoptionen rund um eine mögliche CO2-Kompensation an!
Interesse – oder noch Fragen?
Kontakt: ed.noiger-egitlahhcannull@ofni oder 0049-176-63118811