Gemeinde Kirchanschöring als Zukunftskommune ausgezeichnet

Für eine zukunftssichernde Entwicklung lohnt der Blick auf die 1. GWÖ-Gemeinde Deutschlands

Kirchanschöring im Landkreis Traunstein hat als erste Gemeinde Deutschlands eine Gemeinwohl-Bilanz erstellt und wurde nun im Rahmen eines Forschungsprojekts von der Universität Göttingen als Zukunftskommune ausgezeichnet.

Das Zentrum für nachhaltige Entwicklung mit dem Forscherteam um Professor Dr. Peter Schmuck von der Georg-August Universität Göttingen suchte und sucht fortlaufend in ganz Deutschland nach kleinen bis mittelgroßen Kommunen (bis 30.000 Einwohner*innen), die sich in verschiedenen Projekten für eine nachhaltige, zukunftssichernde Entwicklung einsetzen, und stieß dabei auch auf Kirchanschöring.

Bürgermeister Hans-Jörg Birner sagt: „Die freiwillige GWÖ-Bilanzierung ermöglicht einen genauen Überblick über wertebasiertes Handeln und Wirtschaften in der Gemeinde“. Seine Gemeinde folge damit letztlich der bayerischen Verfassung, in der am Gemeinwohl orientiertes Handeln verpflichtend festgeschrieben ist. „Die Gemeinde legt zum Beispiel ihr Geld nur bei ausgewählten Banken an, die einen ethisch orientierten Katalog für ihre Anlagen vorweisen können. Zu den gemeinwohl-orientierten Projekten zählt auch das von Bürger*innen gemeinsam geplante und realisierte Haus der Begegnung„. In diesem sind barrierefreie Miet- und Sozialwohnungen sowie eine ambulant betreute Wohngemeinschaft für Senior*innen, ein Sozialbüro und eine Arztpraxis untergebracht. Zudem bildet die Einrichtung einen attraktiven Ort als Bürgertreffpunkt in der so neu entstandenen Dorfmitte.

Die Gemeinde Kirchanschöring ist auf der Webseite Zukunftskommunen bereits dargestellt. Die Plattform wird im Rahmen des Förderprogrammes Kommunen innovativ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt. Sie soll die innovativen Ansätze verbreiten. Die hier porträtierten Kommunen zeichnet aus, dass jeweils drei oder mehr innovative kommunale Vorhaben mit Erfolg umgesetzt worden sind. Sie alle haben im Laufe dieser Prozesse viele Erfahrungen sammeln können und sind bereit, diese weiterzugeben.
(Original-Artikel)

 

Gründer der GWÖ-Region Südostbayern übergibt Koordination

Judith Zahn neue GWÖ-Koordinatorin in Südostbayern
Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung am 16. Juli im Katholischen Bildungswerk Traunstein übergaben die anwesenden Mitglieder der Gemeinwohl-Regionalgruppe Südostbayern einstimmig die Koordination von Franz Galler an Judith Zahn.

Foto: Galler
Judith Zahn – zertifizierte GWÖ-Beraterin – übernimmt die Koordination der GWÖ-Region Südostbayern
Franz Galler hatte vor drei Jahren die Gemeinwohl-Regionalgruppe Südostbayern gegründet. Die Anwesenden bedankten sich bei ihm für sein gemeinwohlorientiertes Engagement für die Region Südostbayern. Er bleibt weiterhin dem Gemeinwohl verbunden –  als Spiele- und Projektleiter von Enkeltauglich Leben, sowie als Koordinator Regionen für die Genossenschaft für Gemeinwohl.
(Originalbericht)

Neue Impulse für eine enkeltaugliche Zukunft in Südostbayern

Aktionsabend der Gemeinwohl-Ökonomie in Traunstein – sechs weitere Unternehmen GWÖ-zertifiziert
BGL/Rosenheim/Traunstein. Mit einer gut besuchten Veranstaltung im Traunsteiner Bildungscampus St. Michael demonstrierte die vor drei Jahren gestartete GWÖ-Regionalgruppe Südostbayern eindrücklich, dass die Gemeinwohl-Bewegung im Südosten Bayerns weiterhin auf steigendes Interesse stößt.

Foto: Galler
Der Theatersaal war voll besetzt, als Tobias Trübenbach, Leiter des Kath. Bildungswerkes (KBW) in Traunstein, die Veranstaltung eröffnete.

Günter Grzega erhält großen Applaus
Festredner Günter Grzega machte in seinem Impulsvortrag deutlich, dass die Aussage „diese Wirtschaft tötet!“ von Papst Franziskus durchaus Berechtigung hat. Der Vorstandsvorsitzende a.D. der Spardabank München eG zeigte auf, wie der Neoliberalismus und das Vertrauen auf die Regelungsmechanismen des Marktes zu immer mehr wirtschaftlicher und gesellschaftlichen Verwerfungen geführt haben.

Foto: Effner

Grzega stellt dem Neoliberalismus als evolutionäres Zukunftsmodell eine gemeinwohl-orientierte und ökosoziale Marktwirtschaft entgegen und erhielt zum Abschluss großen Applaus der Besucher für seine Mut machenden und auffordernden Worte.

Sechs weitere regionale GWÖ-Unternehmen werden zertifiziert
Nachdem Mitte November mit der Gemeinde Kirchanschöring bundesweit die erste Gemeinde ein GWÖ-Testat erhielt, konnten die Salzburger GWÖ-Berater*innen Isabella Klien und Sabine Lehner sechs Unternehmen feierlich ebenfalls ihr erstes GWÖ-Testat überreichen. Zuvor hatten die neuen GWÖ-Pionier-Unternehmen den Besuchern eindrücklich ihre Motivation und die Erfahrungen aus dem knapp einjährigen Zertifizierungsprozess geschildert.

 
Zusammen mit Franz Galler (links), Initiator und Koordinator der GWÖ-Regionalgruppe Südostbayern, und Michael Vongerichten, Geschäftsführer des GWÖ-Vereins Bayern (Zweiter von links) freuten sich die sechs neu zertifizierten Unternehmen mit ihren GWÖ-BeraterInnen über die Testate. Foto: Effner

Ausgezeichnet wurden Dietzinger & Partner aus Anger (Unternehmensberatung im Bereich Lebens- und Futtermittel), die Steuerberatungsgesellschaft Frobenius-Foisner-Holzeis aus Bad Reichenhall, h + m Garten und Landschaft aus Petting, meinKindskopf aus Ruhpolding (Kurse und Persönlichkeits-Coachings für Kinder, Jugendliche und Eltern), der Sachranger Dorfladen sowie EM Christoph Fischer GmbH aus Stephanskirchen (effektive Mikroorganismen)

Foto: Trübenbach
15 GWÖ-Pionierunternehmen präsentierten sich in einer Gemeinwohl-Messe

Podiumsrunde zeigt ganzheitlichen Ansatz der GWÖ auf
Foto: Effner
Unter Moderation von Tanja Schnetzer, in der Regionalgruppe Südostbayern für Kommunen und Bürgerbeteiligung zuständig, erläuterten hochkarätige Teilnehmer*innen auf dem Podium, wie sie Gemeinwohl konkret umsetzen.
Tobias Trübenbach, Geschäftsführer vom KBW Traunstein, berichtete vom erfolgreich laufenden Kurs „Enkeltauglich Leben„, bei dem Privatpersonen ins gemeinwohl-orientierte Handeln kommen. Der Kurs stößt auf großes Interesse aus dem ganzen deutschsprachigen Raum.
Michael Vongerichten konnte von stetigen Wachstum der GWÖ-Bewegung in Bayern mit mittlerweile bereits 14 Regionalgruppen berichten. Weltweit gebe es inzwischen 11.000 Unterstützer*innen, darunter sehr namhafte Persönlichkeiten.
Wie und warum die Spardabank München eG als erstes Finanzinstitut in Deutschland eine GWÖ-Bilanz erstellt hat, erläuterte Christine Miedl, Chefin der Unternehmenskommunikation und des Nachhaltigkeitsmanagements. Aktuell sei bereits die 4. GWÖ-Bilanz so gut wie fertig gestellt. Das nächste Ziel sei, die Finanz- und GWÖ-Bilanz künftig zusammenzuführen.

Hans-Jörg Birner und Christine Miedl – Foto: Galler

Hans-Jörg Birner, Bürgermeister von Kirchanschöring, wurde mit einem großen Applaus begrüßt. Er schlug den Bogen von positiven Erfahrungen im ersten GWÖ-Umsetzungsprozess über neue Formen nachhaltigen Bauens bis hin zur Vorbildwirkung für andere Kommunen.


Clemens Knoll beim Interview für das regionale Fernsehen RFO Foto: Galler

Clemens Knoll, verantwortlich für die Erwachsenenbildung der Erzdiözese München-Freising, war sichtlich erfreut über die äußerst positive Entwicklung vom Kurs „Enkeltauglich Leben“, der finanziell von der Erzdiözese unterstützt wurde. Er machte deutlich, dass viele Werte der GWÖ in der katholischen Sozialethik ebenfalls verankert seien. Elf EMAS-zeritifizierte Pfarreien hätten sich für die Schöpfungsverantwortung stark gemacht – ausgehend vor ca. 7 Jahren in Traunstein.
Zum Abschluss plädierte Günter Grzega dafür, die bayerischen Stiftungen zu kontaktieren, um die GWÖ-Bewegung auf breitere Füße zu stellen.

Franz Galler bedankte sich zum Schluss bei allen Mitmachenden und besonders bei der Aktiv-Gruppe der Gemeinwohl-Region Südostbayern.

Hier der 4-Min. Fernsehbericht von der Veranstaltung vom regionalen Fernsehen RFO.
Hier der Presseartikel von Axel Effner zur Veranstaltung am 27.11.18

Kirchanschöring deutschlandweit erste GWÖ-Gemeinde


Bilanz-Testat für Gemeinwohlökonomie feierlich bei Festakt mit Alois Glück überreicht   

(Kirchanschöring) – Sozial, gerecht, solidarisch und nachhaltig: Als erste Gemeinde in Deutschland hat Kirchanschöring eine Bilanz nach den Prinzipien der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) erstellt. Im Rahmen eines Festakts mit Kommunalpolitikern und GWÖ-Vertretern, bei der Landtagspräsident a.D. Alois Glück eine Impulsrede hielt, bekam Bürgermeister Hans-Jörg Birner am 20. November im Salitersaal vor ca.150 Anwesenden die Testatsurkunde überreicht.

Die beiden GWÖ-Beratenden Dr. Isabella Klien und Kurt Egger aus Salzburg hatten in einem elfmonatigen Prozess das Team der Gemeinde bei der Bilanzierung und Erstellung des Gemeinwohl-Berichtes begleitet und sämtliche Verwaltungs-und Betriebsabläufe auf ihre Verträglichkeit mit den GWÖ-Zielen hin überprüft und abgeklopft.

Freuen sich über den fertigen Gemeinwohlbericht und das Gemeinwohl-Testat:
Kurt Egger und Isabella Klien von der GWÖ-Beratergruppe Salzburg und Hans-Jörg Birner, Bürgermeister der Gemeinde Kirchanschöring. ©: Schröck-Freudenthaler, Laufen


Gelebter Gemeinwohl-Alltag in der Gemeinde
Der Höhepunkt des Abends waren die Berichte der Mitarbeitenden der Gemeinde. Ob beim Pelletseinkauf, bei der Geldanlage, Gebäudereinigung oder Seniorenbetreuung –­ in allen Bereichen spielt das wertebasierte Handeln eine zentrale Rolle. Das Engagement und die Begeisterung waren spürbar: So wird Gemeinwohl-Orientierung tagtäglich in der Gemeinde gelebt.

Praktische Umsetzung der Bayerischen Verfassung
Regionalgruppen-Koordinator Franz Galler stellte in seinem Redebeitrag die große Pionier-Leistung der Gemeinwohl-Gemeinde Kirchanschöring heraus, die – ganz im Sinne einer praktischen Umsetzung des § 3 der Bayerischen Verfassung „Bayern ist ein Rechts-, Kultur- und Sozialstaat. Er dient dem Gemeinwohl“ – weit über die rein ökonomische Betrachtung hinaus gehe.

Regionalgruppen-Koordinator Franz Galler (ganz rechts) gratulierte BGM Birner im Namen des GWÖ-Vereins Bayern, vertreten durch Geschäftsführer Michael Vongerichten (ganz links), und dem Führungsteam der für Kirchanschöring zuständigen Regionalgruppe Südostbayern, Tanja Schnetzer (2.v.li. Kommunen & Bürgerbeteiligung), Judith Zahn (stv. Koordinatorin, Unternehmen) und Hermann Hofstetter (Vernetzung Bio&Regional und Kirche). ©: Foto Trübenbach

Weitere bayrische Gemeinden am Weg
Die gesammelten wertvollen Erfahrungen sollen nun anderen Gemeinden zugute kommen, die mit der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) ebenfalls einer gerechten, nachhaltigen und ganzheitlichen Betrachtung ihrer Gemeinde folgen wollen.

Gemeinwohl-Bericht als Download
Der 132 Seiten umfassende Gemeinwohl-Bericht gibt einen detaillierten Überblick über das ethische Wirtschaften der Gemeinde. Er steht auf der Gemeinde-Homepage als download zur Verfügung …

Hier der Presseartikel von Axel Effner zur Veranstaltung am 20.11.18 in der Südostbayerischen Rundschau.

Rückfragen an
Hans-Jörg Birner, Bürgermeister der Gemeinde Kirchanschöring, ed.gnireohcsnahcriknull@retsiemregreub

Mehr Info unter bayern.ecogood.org/suedostbayern


„Meine 1. Gemeinwohl-Bilanz“ erfolgreich fortgesetzt

13 neue Unternehmen aus Südostbayern und Salzburg in Workshop-Runde zwei

(Südostbayern, Februar 2018) Die Workshop-Reihe „Meine 1. Gemeinwohl-Bilanz“ geht in die zweite Runde: 13 Unternehmen aus Südostbayern und Salzburg nehmen das grenzüberschreitende Angebot wahr und ergreifen die Chance, die das alternative Wirtschaftsmodell Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) mit ihrem Herzstück Gemeinwohl-Bilanz für die nachhaltige Entwicklung ihrer Unternehmen bietet.
Es sind dies: arbeit plus Salzburg, Biofair Chiemgau, Biohof Klauser, Chiemgaukorn, Dietzinger + Partner, Deckenmanufaktur Traunstein, em Chiemgau,  Frobenius-Foisner-Holzeis Steuerberatungsgesellschaft mbH,  Forsthaus Adlgass, h + m Garten und Landschaft, Poidl Feinkost, Sachranger Dorfladen, Technisches Büro Hiebel GmbH.
Franz Galler, Koordinator der GWÖ-Regionalgruppe Südostbayern freut sich, dass sich seine Region mehr und mehr zur Gemeinwohl-Region entwickelt.


Bereit zum Aufbruch: Führungskräfte und Unternehmer*innen der 13 Betriebe beim Startworkshop in Traunstein.
Mit am Bild: Die beiden Workshopleiter*innen Isabella Klien (hinten Mitte) und Sabine Lehner (vorne links), GWÖ-Berater*innen aus Salzburg.

Rückfragen an
Franz Galler, Koordinator GWÖ-Regionalgruppe Südostbayern, ed.noiger-egitlahhcannull@ofni
Isabella Klien, GWÖ-Beratergruppe Salzburg, gro.doogocenull@neilk.allebasi

Südostbayern setzt auf die Gemeinwohlökonomie (GWÖ)

Zehn GWÖ-Pionier-Unternehmen für die neue Matrix 5.0
(Laufen, Mai 2017) Bei einer Großveranstaltung Mitte Mai in der Salzachhalle in Laufen wurde sichtbar und spürbar: Südostbayern ist ein fruchtbarer Boden für die Gemeinwohlökonomie. 470 Menschen waren gekommen, um den Vortrag des österreichischen Unternehmer-„Rebellen“ Heini Staudinger zu hören und die ersten zehn GWÖ-Pionier-Unternehmen aus der Region zu feiern, die sich auf der Bühne vorstellten. 

Die Arbeit, die von den zehn Unternehmen geleistet wurde, war in doppelter Hinsicht Pionierarbeit:  Sie waren die ersten aus der Region Südostbayern, die eine GWÖ-Bilanz erstellten, und sie waren die ersten weltweit, die dabei nach der neuen Matrix 5.0 vorgingen.
Foto Galler
Die Pionier*innen auf der Bühne der Salzachhalle (sitzend von links): Johann Lecker (Biohof Lecker), Karin Deinbeck (Zallis Naturkost Café), Liesi Löcker (Biohof Sauschneider), Hagen Schiffler (Geigen- und Bogenbau), Andreas Heilmann (Gartengestaltung), Peter Volk (Malteser Hilfsdienst Traunstein), Hans Glück (Katholisches Kreisbildungswerk Traunstein), Sarah Neumeier (Mein Kindskopf), Andreas Neubauer (Praxisgemeinschaft Fridolfing) und Charles Kunow (Seminarhotel Jonathan). Interviewt wurden sie von Ursula Spannberger (links) und Isabella Klien (rechts) – Foto: Alois Albrecht (zum Vergrößern draufklicken)

Pionierarbeit für die gesamte GWÖ-Bewegung
Die GWÖ-Beraterinnen Isabella Klien und Ursula Spannberger aus Salzburg – sie leiteten gemeinsam die Workshopreihe „Meine 1. Gemeinwohl-Bilanz“– bedankten sich im Namen der internationalen Bewegung für den Pioniergeist der Unternehmen. Durch ihr Engagement beim Erproben der Matrix 5.0 wurde ein wesentlicher Beitrag zur Finalisierung der Arbeitsmaterialien geleistet, die nun als Open Source für alle Interessierten zur Verfügung stehen.

Nutzen für das eigene Unternehmen
Sehr vielschichtig waren die Nutzenaspekte, von denen auf der Bühne berichtet wurde. Die Themenvielfalt reichte von der Würde aller Lebewesen über die Sinnhaftigkeit der eigenen Angebote bis hin zum CO2-Fußabdruck der  Kund*innen. Die ganzheitlich nachhaltige Durchleuchtung des Betriebes anhand der 20 Themen der Matrix – z.B. Menschenwürde in der Zulieferkette, soziale Haltung im Umgang mit Geldmitteln, Förderung des ökologischen Verhaltens der Mitarbeitenden oder Beitrag zum Gemeinwesen – brachte viele Erkenntnisse und Ideen zur Verbesserung.

Die zehn GWÖ-Pionier-Unternehmen für die Matrix 5.0
Andreas Heilmann, Gartengestaltung, Palling, gartenheilmann.de
Biohof Lecker, Laufen, biohof-lecker.de
Biohof Sauschneider, St. Margarethen, biourlaub.at
Hagen Schiffler, Geigen- und Bogenmacher, Laufen, barockbogen.de
– Jonathan Seminarhotel, Chieming, jonathan-seminarhotel.de
Katholisches Kreisbildungswerk, Traunstein, kbw-traunstein.de
Mein Kindskopf, Ruhpolding, meinkindskopf.de
Malteser Hilfsdienst, Traunstein, malteser-traunstein.de
Praxisgemeinschaft Fridolfing, praxisgemeinschaft-fridolfing.de
Zallis Naturkost Café, Ainring, zallis.de
Alle Unternehmen – mit Ausnahme vom Biohof Sauschneider (Salzburg) – sind Mitglieder der GWÖ-Regionalgruppe Südostbayern. Sie haben ihre Gemeinwohl-Berichte gegenseitig bewertet (= Peeraudit). Mit der Ausstellung des Testates und der Veröffentlichung der Gemeinwohl-Bilanzen ist im Juli zu rechnen.

Infoveranstaltung für interessierte Unternehmen im September in Traunstein
Der Boden ist aufbereitet, dass weitere Unternehmen dem Vorbild der zehn Pioniere folgen und sich für eine Strategie zu mehr Gemeinwohl-Orientierung in ihrem Betrieb interessieren. Um diese umfassend zu informieren, findet am 22.9.2017 von 9 bis 13 Uhr im Katholischen Kreisbildungswerk in Traunstein eine große Infoveranstaltung statt.

Ansprechperson für weitere Fragen betreffend GWÖ-Pionier-Unternehmen und Bilanzerstellung:
Südostbayern:
Franz Galler, Koordinator GWÖ-Regionalgruppe Südostbayern, +49/8654/5894721,
gro.eimonokeo-lhowniemegnull@nreyabtsodeus
www.gwoe-bayern.org/suedostbayern

Bundesland Salzburg:
Isabella Klien, GWÖ-Beratergruppe Salzburg, +43/664/3832700, ta.neilkallebasinull@ofni
www.salzburg.gwoe.net

Schuh-Rebell Heini Staudinger begeistert große Zuhörerschaft – Laufen 12. Mai 2017

Gemeinwohl-Aufbruch Südostbayern gut unterwegs


Sichtlich erfreut über das große Interesse begrüßte Veranstalter Franz Galler als Koordinator der im letzten Jahr neu gegründeten Gemeinwohl-Regionalgruppe Südostbayern 470 Gäste in der fast ausverkauften Laufener Salzachhalle. Er bedankte sich bei den vielen engagierten Bürgern, die über ihre
Netzwerke die Veranstaltung beworben hatten.
Galler erläuterte zu Beginn die Ziele der Veranstaltung. Die lokale Gemeinwohl-Bewegung wolle gemeinwohl-orientierten Werten durch eine Vernetzung bürgerschaftlicher Akteure in der Gemeinwohl-Region Südost aus den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein mehr Gehör verschaffen. Dies sei lt. Galler verankert durch Art. 151in der Bayerischen Verfassung, wonach die „gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dem Gemeinwohl diene“. Vor einem Jahr startete der regionale Gemeinwohl-Aufbruch mit einem Vortrag vom österreichischen Gründer der Gemeinwohl-Bewegung Christian Felber an selber Stelle. Die internationale Bewegung erhalte vermehrt Zuspruch und habe weltweit mittlerweile ca. 10.000 Unterstützer. Zwischenzeitlich sei man auch in der Region bei der praktischen Gemeinwohl-Umsetzung für Bürger, Kommunen und Unternehmen gut vorangekommen.
Zusammen mit dem Kreisbildungswerk Traunstein wurde das „Jahresprojekt Gemeinwohl-orientiertes Leben“ gegründet und ein Kurs „Enkeltaugliches Leben“ für BürgerInnen konzipiert, der gerade in einer Pilotphase läuft und ab dem Herbst an interessierte Bildungseinrichtungen multipliziert werden soll. Verursacht durch eine Info-Veranstaltung mit dem Thema „Gemeinwohl-Bilanz für Kommunen“ werde die Gemeinde Kirchanschöring als erste regionale Kommune ab Herbst mit dem „Gemeinwohl- Prozess“ beginnen, so Galler.
Hier eigener Artikel „Südostbayern setzt auf die Gemeinwohl-Ökonomie“
Nach diesen einführenden Worten stellten sich daraufhin zehn „frisch gebackene“ Gemeinwohl-Unternehmen aus unserer Region vor. Diese hatten im Herbst 2016 mit der workshop-Reihe „Meine erste Gemeinwohl-Bilanz“ begonnen. In der Gruppe erstellten sie in den letzten Monaten ihren ersten Gemeinwohl-Bericht und bewerteten sich dabei gegenseitig – weltweit als erste Unternehmen nach der neuen Gemeinwohl-Matrix 5.0. Unter Moderation von Isabella Klien und Ursula Spannberger von der Gemeinwohl-Beratergruppe Salzburg erklärten diese Pionier-UnternehmerInnen den Besuchern in kurzen Sequenzen die wesentlichen Eckpunkte einer Gemeinwohl-Bilanz, die auf den Werten Menschenwürde, Solidarität, Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und Transparenz/Mitentscheidung basiert. Im Herbst wird die nächste Ausbildungsreihe starten. Eine „Gemeinwohl-Bilanz“ nach den Richtlinien des Gemeinwohl-Dachvereins haben weltweit zwischenzeitlich ca. 400 Unternehmen erstellt, darunter z.B. die Sparda-Bank München, die Sparkasse Dornbirn, die Fachhochschule Burgenland, der outdoor-Ausrüster VAUDE oder die Berliner Tageszeitung TAZ.
 
In seinem darauffolgenden 1 ½-stündigen Vortrag fesselte der wohl bekannteste österreichische Gemeinwohl-Unternehmer und Waldviertler-Schuh-Rebell Heini Staudinger die anwesenden Besucher. „Über den Mut, die Liebe, die Wirtschaft und das Leben“ war der Titel seiner freien Rede, gespickt mit Zitaten und Gedichten, in der er viele Episoden aus seinem bewegten Leben einbaute.

 
Mit großem Applaus begrüßte die Zuhörerschaft seine anwesende 89-jährige Mutter, in deren „Tante-Emma-Laden“ der Referent schon vor seiner Schulzeit die wesentlichen drei Grundkenntnisse für ein erfolgreiches Wirtschaften gelernt habe: Grüßen, Dienen und Kopfrechnen.

Staudinger setzt in seinem Unternehmen, den Waldviertler Schuhwerkstätten mit über 300 Mitarbeitern, die große Sehnsucht vieler Menschen hin zu einem anderen Wirtschaften nach den Werten Vertrauensbildung, Wertschätzung, Kooperation, Solidarität und Teilen, um. Der österreichische Visionär zeigte im Niedergang der einst erfolgreichen europäischen Schuhbranche die großen Widersprüche einer immer mehr zunehmenden Globalisierung und der damit verbundenen dramatischen ökologischen Auswirkungen auf. Diese beschrieb er eindrucksvoll an den kontinuierlichen Veränderungen des von ihm geliebten afrikanischen Kontinents, den er 19-jährig durch eine von zu Hause aus gestartete monatelange Mofa-Tour in und auswendig kennenlernte. Dies war der Startschuss für mehrere Afrika-Projekte, die er finanziell und ideell unterstützt.
Staudinger beschreitet in seiner nunmehr gut 30-jährigen Firmengeschichte immer wieder neue „verrückte“ Wege, nimmt kein Blatt vor dem Mund und scheut keinen Konflikt, wenn es um die Verteidigung der Menschenwürde und das „gute Leben“ geht. Seinen Lieblingsspruch „es gibt im Leben nichts Wichtigeres als das Leben“ zeigte er in seiner radikalen Umsetzung an vielen persönlichen und tiefgehenden Beispielen auf.

Natürlich ging er besonders auf seinen Konflikt mit der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) ein, durch den er über die Landesgrenzen hinweg berühmt wurde und worüber im letzten Jahr auch erfolgreich der Film „Das Leben ist keine Generalprobe“ in den Kinos lief. Die FMA wollte ihm sein eigenes Finanzierungsmodell verbieten, mit dem er über Freude und Kunden sein Unternehmen rettete, als ihm die Bank den Kreditrahmen strich. Über Jahre forderte er medienwirksam das Recht von Klein- und Mittelbetrieben ein, sich privat finanzieren zu dürfen und wurde in 2016 für seinen großen Einsatz belohnt. Seither gibt es in Österreich ein eigenes „crowdfunding-Gesetz“, das dafür den rechtlichen Rahmen geschaffen hat. „Heini“, so wie ihn seine Fans liebevoll nennen, endete seinen Vortrag mit einem Gedicht von Rilke und erntete danach großen Beifall.

Aufbruchsstimmung lag in der Luft als Veranstalter Franz Galler zum Abschluss die geplanten nächsten Schritte vorstellte. Viele Anwesende bekundeten schriftlich auf Reaktionszetteln ihr Interesse an der Gemeinwohl-Bewegung Südostbayern. Interessierte Bürger aus der Region können sich ausführlich über die Internetseite www.nachhaltige-region.de informieren und dort auch einen kostenlosen Email-Rundbrief abonnieren, der Interessierte über die laufenden Aktivitäten der Gemeinwohl-Bewegung Südostbayern informiert.

Die Veranstaltung wurde von der fair-trade-Steuerungsgruppe-Laufen-Oberndorf unterstützt. Aus dem Honorarverzicht von Heini Staudinger und Spenden der Besucher können über € 4.000 an das Afrika-Projekt www.booksfortrees.at aus Kenia überwiesen
werden (hier das Spendenkonto).
Der
darüber hinausgehende Reinerlös aus der Veranstaltung in Höhe von ca. € 1.000 geht je zur Hälfte an das Jahresprojekt „Enkeltauglich Leben“ des Katholischen Bildungswerks Traunstein und dem gemeinnützigen Gemeinwohlverein Bayern e.V.

Ein bewegender Abschluss … der ganze Saal sang am Schluss zusammen „Ich will die Dinge anders sehen“ mit Amithra – hier der Text zum Mitsingen!

Christian Felber begeistert große Zuhörerschaft

Hinweis:
Dieser in den regionalen Medien veröffentlichte Presseartikel von Alois Albrecht wurde mit Fotos zur Veranstaltung incl. Hinweisen ergänzt. Sämtliche Fotos sind von Alois Albrecht.

Neue Gemeinwohl-Bewegung Südostbayern nimmt Fahrt auf

Franz Galler begrüßt stolz 335 Gäste in dre voll besetzten Laufener Salzachhalle
Sichtlich erfreut über das große Interesse begrüßt Veranstalter Franz Galler 335 Gäste in der Laufener Salzachhalle. Er bedankt sich bei den vielen engagierten Bürgern, die über ihre Netzwerke die Veranstaltung beworben hatten.
Per Handzeichen zeigen die Anwesenden, woher sie angereist waren: ca. die Hälfte aus dem Berchtesgadener Land und je ein Viertel aus dem Landkreis Traunstein und dem Land Salzburg.

Vor 5 Jahren lud Christian Felber ihn zur Gründungsveranstaltung der Gemeinwohl-Ökonomie nach Wien ein, um die von ihm gegründete Sozialgenossenschaft RegioSTAR eG als Beispiel eines gemeinwohl-orientierten Unternehmens vorzustellen. Nun wolle man von Christian Felber als Begründer dieser weltweit stark wachsenden Zukunfts-Initiative erfahren, was aus seiner damals noch theoretischen Vision in der Praxis geworden sei.

 
In seinem 1 ½-stündigen fesselnden Vortrag zeigt der an der Wirtschafts-Universität Wien lehrende Bestseller-Autor und attac-Österreich-Gründer Felber eine vorhandene große Sehnsucht vieler Menschen hin zu einem anderen Wirtschaften auf. So meinen aktuell 72 Prozent der Deutschen, dass die vorherrschende Wirtschaft bei der „Vorsorge für unseren Planeten versage“. Lt. Umfrage der Bertelsmann-Stiftung aus 2010 und 2012 sagen 9 von 10 Bürgern in Deutschland ebenso wie in Österreich, dass Sie sich ein „anderes Wirtschaften wünschen“. Den stärksten Rückhalt für den Gemeinwohl-Ansatz geben allerdings die bestehenden Verfassungen. So besage z.B. Art. 151 der Bay. Verfassung, dass „die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dem Gemeinwohle diene“ und in den meisten europäischen Verfassungen stehe dies in ähnlicher Weise, so der Vortragende.

Nach Felber beruhe die Gemeinwohl-Ökonomie „auf denselben Verfassungs- und Grundwerten, die unsere Beziehungen gelingen lassen: Vertrauensbildung, Wertschätzung, Kooperation, Solidarität und Teilen“ und sie ist „einerseits eine vollethische und zum anderen eine wirklich liberale Marktwirtschaft“. Mit den gleichen Zielen initiierte Christian Felber das Projekt Bank für Gemeinwohl, das 2014 eine Genossenschaft gründete, die aktuell schon über 3.500 GenossenschafterInnen und ca. 2,5 Millionen Euro Gründungskapital für eine spätere Bank gesammelt hat.
 

Im Anschluss stellt Felber die Grundzüge der von ihm und einigen österreichischen Unternehmen entwickelten neuen Form des Wirtschaftens vor. Die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) sei ein Veränderungshebel auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene als Alternative zu kapitalistischer Marktwirtschaft und zentraler Planwirtschaft – ein auf gemeinwohlfördernden Werten aufgebautes Wirtschaftssystem als Brücke von Altem zu Neuem. Die GWÖ verstehe sich dabei als ergebnisoffener, gemeinschaftlich bestimmter und lokal stark wachsender Prozess mit globaler Ausstrahlung, die in den wichtigen Fragen dem „Souverän“, also dem Volke, eine ihm lt. Verfassungen zustehende Macht in praktisch umsetzbarer Form zurückgeben wolle, was durch Wahlen lt. Felber so nicht möglich sei.


Felber erklärt die souveränen Grundrechte, so wie sie seiner Meinung nach dem Volke zugestanden werden sollten:
Verfassung schreiben & ändern, Regierung wählen & abwählen, Gesetzesinitiativen stoppen, Gesetz initiieren und beschließen, öffentliches Gut kontrollieren, Geld schöpfen, Mandat für internationale Verhandlungen.


Am Beispiel der Frage einer gerechten Einkommensbegrenzung demonstriert Christian Felber, wie überraschend schnell in einer Gruppe von 10 Personen es mittels SK-Prinzip zu einer Einigung in dieser schwierigen Frage kommt.

Eine von vielen Fragen, die in einem demokratischen Wirtschaftskonvent gemeinschaftlich zu klären wäre.

Seit dem Start der Gemeinwohl-Ökonomie im Oktober 2010 sind über 9.000 Menschen weltweit aktiv geworden. Resultat ist eine internationale Bewegung, bestehend aus Privatpersonen, Unternehmen, Vereinen, Gemeinden und Regionen, die sich auf verschiedenen Ebenen vernetzen.

Eine „Gemeinwohl-Bilanz“ nach den Richtlinien des GWÖ-Vereins erstellen mittlerweile über 200 Betriebe, darunter z.B. die Sparda-Bank München, die Sparkasse Dornbirn, die Fachhochschule Burgenland, der outdoor-Ausrüster VAUDE oder die Berliner Tageszeitung TAZ.

Großen Beifall erntete Felber für die jüngsten Erfolge seiner Bewegung. Zum Einen nahm im September 2015 der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss eine 10-seitige Initiativstellungnahme zur Gemeinwohl-Ökonomie mit 86 % Stimmenmehrheit mit der Begründung an, dass “dieses Modell geeignet erscheint, in den Rechtsrahmen der EU und ihrer Mitgliedschaften integriert zu werden“, so Felber. Zum anderen sei in der gerade unterzeichneten Erklärung der neuen Baden-Württembergischen Regierung ebenso wie in der aktuellen Regierungserklärung des Landes Salzburg eine konkrete Unterstützung der Gemeinwohl-Bewegung fixiert.

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Einen begeisternden Zwischenapplaus erntete der freie Tänzer, als er im Kopfstand eine Folie mit den 10 Eckpunkten der Gemeinwohl-Ökonomie vorstellte, um aufzuzeigen, dass die GWÖ vieles Bestehende „auf den Kopf stelle“.

Nachdem Felber als Zugabe über eine ½ Stunde lang alle bestehenden Fragen der Zuhörer zur vollsten Zufriedenheit beantwortete, bedankte sich das Publikum mit einem lang anhaltenden Applaus bei ihm.

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Aufbruchsstimmung lag in der Luft als Veranstalter Franz Galler die geplanten nächsten Schritte vorstellte. Schon im Juni werde es Info-Veranstaltungen zur Ausbildungsreihe „Meine erste Gemeinwohl-Bilanz“ sowohl für Unternehmer und Kommunen geben, die von ihm organisiert und von zertifizierten GWÖ-BeraterInnen des GWÖ-Energiefeldes Salzburg angeboten werden und im September diesen Jahres starten sollen.
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links von Christian Felber: Sabine Lehner
und rechts von ihm: Isabella Klien – beides zertifizierte GWÖ-BeraterInnen des GWÖ-Energiefeldes Salzburg.

Über 70 Anwesende bekundeten schriftlich auf Reaktionszetteln ihr Interesse an einer Mitarbeit bzw. der Finanzierung beim Aufbau eines neuen GWÖ-Energiefeldes Südostbayern der Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein. Die Gründungsveranstaltung hierfür werde es lt. Galler im Juli geben.
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Bevor Franz Galler zum Abschluss der Veranstaltung einen großen Applaus für das Gelingen der Veranstaltung erhält, kann er freudig eine Folgeveranstaltung für den 9. Mai 2017 bekannt geben, wofür die Salzachhalle Laufen schon wieder gebucht sei. Als Referenten dafür konnte er den derzeit bekanntesten österreichischen Gemeinwohl-Unternehmer gewinnen: Heini Staudinger von den Waldviertler Schuhwerkstätten. Dies erntet begeisternde Reaktionen und mehr als 100 Personen sagen spontan und schriftlich dafür ihr Kommen zu.

Interessierte Bürger aus der Region können sich ausführlich über die Internetseite www.nachhaltige-region.de/vortrag-christian-felber informieren. Die nächsten Schritte in Bezug auf die geplanten Veranstaltungen, die Gründung des neuen GWÖ-Energiefeldes Südostbayern, sowie laufende Neuigkeiten rund um die GWÖ können dort per kostenlosen Email-Rundbrief abgefordert werden.

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Konnten sich über eine gelungene Veranstaltung freuen – von links nach rechts: Veranstalter Franz Galler, Christian Felber und Schirmherrin Karin Deinbeck vom Zallis Naturkost Café