Regional & Nachhaltig Investieren

Veranstaltung im KBW Traunstein kommt bei Besuchern bestens an

v.l.n.r.: David Schmidtner, Pascal Lang, Sabine Lehner, Christian Gelleri, Hermann Hofstetter

Gemeinwohl praktisch umsetzen
Im Rahmen des Infoabends „Nachhaltig & Regional Investieren“ wurden am 10. Oktober im Katholischen Bildungswerk Traunstein fünf konkrete, nachhaltige Investitionsmöglichkeiten aus unserer Region vorgestellt.

In der Ausschreibung zur Veranstaltung hatte es geheißen:
* Sie wollen Ihr Geld ethisch, sozial und ökologisch richtig investieren?
* Sie wollen wissen, was ihr Geld „tut“ bzw. verhindern, dass sie damit nicht die Kernenergie, Chlorchemie, Gentechnik, Raubbau, Tierversuche, Rüstungsgüter, Diskriminierung und Kinderarbeit unterstützen?

 
Die BesucherInnen gaben der Veranstaltung um Organisator und Koordinator der Gemeinwohl-Regionalgruppe Südostbayern, Franz Galler, Bestnoten (s. unten die einzelnen feedbacks) und wünschen sich eine Fortführung dieser Veranstaltungsreihe.

Gemeinwohl & Kapital haben in der Bayerischen Verfassung ein starkes Fundament, die wirtschaftliche Umsetzung über Genossenschaften wird ausdrücklich gefördert!

Es präsentierten sich:

* die Bürgerenergie Chiemgau eG durch Vorstandsvorsitzenden David Schmidtner
* die EGIS EnergieGenossenschaft Inn-Salzach eG durch Vorstandsvorsitzenden Pascal Lang
* die erste ethische Bank Österreichs – die „Bank für Gemeinwohl“ durch Sabine Lehner, Leiterin des Regionalbüro Salzburg
* die „Regios eG – Geld für die Region“ durch Vorstandsvorsitzenden Christian Gelleri
* die „Tagwerk Genossenschaft eG – Unsere Bio Nachbarn“ durch Vorstand Hermann Hofstetter vom Förderverein


Nur positives Feedback, das uns nach der Veranstaltung erreichte:

„Danke für die hochinteressante Veranstaltung zum nachhaltigen und regionalen Investieren im KBW Traunstein gestern! Es war eine geballte Ladung an Information, aber auch kurzweilig und breit gestreut. Auf so eine Veranstaltung habe ich lange gewartet. Ich denke, es könnten sich noch mehr Projekte finden lassen, von denen nur wenige wissen, die aber für viele interessant sein können. Bitte mehr davon!
Erste Schritte für ganz konkrete Beteiligung an ein oder zwei der vorgestellten Angebote habe ich bereits eingeleitet. Das gute Gefühl über den künftigen Verbleib des Geldes breitet sich bereits aus, und es wird nicht lange dauern, bis ich, diesmal regional, wieder zur Genossin werden darf!“

Elisabeth

„5 sehr interessante, 5 sehr wichtige, 5 absolut unterstützenswerte Projekte.
Vielen dank für diese gelungene Veranstaltung, an einem Abend 5 highlights. Weiter so.“

Rainer

„Die Vorstellung der Genossenschaften heute war ein echt motivierender Abend und äußerst informativ. Weiter so.“
Stephan

„Ich bin seit längerem schon auf der Suche nach solchen Angeboten gewesen, und war enttäuscht dass bisher keine konkreten Themen zu finden waren.
Jetzt sehe ich, dass schon seit z.T. einigen Jahren die Projekte laufen, nur die Info und Verbreitung hat gefehlt. Die Kurzvorstellung war bei allen Vortragenden sehr gut gemacht, haben den Kern und ihr Anliegen rüber gebracht. Ich fand den Abend sehr informativ und motivierend. Eine hervorragende Plattform wurde dadurch für den Austausch möglich. Vielen Dank!“

Gabriele

„Vielen Dank, dass Sie diesen Super-Info-Abend: „Nachhaltig und regional investieren“ organisiert haben. Die Referenten haben ihre „Produkte“ wirklich sehr gut vorgestellt und nun bin ich froh, endlich zu wissen, wie ich mein Geld in unserer Region nachhaltig anlegen kann, das ist mir ein großes Anliegen. Darauf habe
ich schon lange gewartet. Ich hoffe auf weitere solcher Veranstaltungen. Auch deshalb, dass immer mehr Bürger über regionale Investitionsmöglichkeiten informiert werden können.“

Christine

„Eine gelungene Veranstaltung. Kompetente, leidenschaftliche Referenten, verständliche Inhalte in einem guten Zeitrahmen.
Müsste ich Noten vergeben: alle 1+ . Schon erstaunlich, was alles schon erreicht wurde. Das macht Mut. Ich hoffe, du entdeckst in nächster Zeit weitere Projekte, die du uns dann gerne wieder vorstellen darfst. Ich bleibe neugierig!“

Roland

Bericht FG 13_10_17

 

Zukunftsinitiative Sozialgenossenschaften – Franz Galler Mitglied in Expertenrat der Bayerischen Staatsregierung

Sozialgenossenschaften – eine innovative Form organisierter bürgerschaftlicher Selbsthilfe

Mitte 2012 hat die damalige Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Frau Haderthauer die „Zukunftsinitiative Sozialgenossenschaften“ gestartet um damit der Selbsthilfe der Bürgerinnen und Bürgern einen weiteren wichtigen Impuls zu geben. Die Initiative wird fachlich durch einen Expertenrat begleitet. Außerdem soll der Aufbau von modellhaften Sozialgenossenschaften finanziell unterstützt werden.

Expertenrat
Expertenrat

Frau Staatsministerin Haderthauer gemeinsam mit den Mitgliedern des Expertenrates „Sozialgenossenschaften – selbst organisierte Solidarität“ – Franz Galler ganz rechts

Zukunftsinitiative Sozialgenossenschaften

Sozialgenossenschaften sind in Deutschland und Bayern noch relativ wenig bekannt. Anders als im europäischen Ausland ist die Gründung von Sozialgenossenschaften auch erst seit 2006 möglich. Aus diesem Grunde sind Sozialgenossenschaften in Bayern und Deutschland noch nicht so weit verbreitet wie beispielsweise in Italien. Um dies zu ändern, unterstützt das Sozialministerium mit der „Zukunftsinitiative Sozialgenossenschaften“ den Aufbau von Sozialgenossenschaften.

Dieser besteht aus Vertretern aus allen relevanten Bereichen, namentlich der Praxis, der Wissenschaft, der Wohlfahrtspflege, den kommunalen Spitzenverbänden und der Politik. Zweck des Expertenrates ist es, die Potentiale von Sozialgenossenschaften herauszuarbeiten. Um Neugründerinnen und Neugründern eine wichtige Hilfestellung zu geben, hat der Expertenrat nun einen praxisnahen Ratgeber entwickelt. Interessierte finden dort Antworten auf Fragen wie ‚Was macht eine Sozialgenossenschaft aus?‘, ‚Für welche Aufgabenstellungen eignen sie sich?‘ und ‚Wie baue ich erfolgreich und nachhaltig eine Sozialgenossenschaft auf?‘.

Der Expertenrat besteht aus folgenden Mitgliedern:

  • Christine Haderthauer, MdL (Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen)
  • Prof. Dr. Egon Endres (Vorsitzender des Expertenrates; Präsident der Katholischen Stiftungsfachhochschule München)
  • Dr. Thomas Beyer, MdL (Vorsitzender des AWO Landesverbandes Bayern und Mitglied des Bayerischen Landtags)
  • Prof. Dr. Susanne Elsen (Professorin an der Freien Universität Bozen)
  • Franz Galler (Vorsitzender des SterntalerVereins STAR e.V. und Gründungsvorsitzender der Sozialgenossenschaft RegioSTAR eG; Büro für nachhaltige Regionalentwicklung)
  • Dr. Jürgen Gros (Bereichsdirektor Vorstandsstab und Kommunikation des Genossenschaftsverbands Bayern e.V.)
  • Ralf Haupt (Sozialreferent der Stadt Bamberg)
  • Prälat Bernhard Piendl (Landes Caritasdirektor des Landescaritasverbands Bayern e.V.)
  • Prof. Dr. Klaus Sailer (Professor für Entrepreneurship an der Hochschule München und Geschäftsführer des Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE))
  • Dr. Klaus Schulenburg (Referent Soziales, Jugend und Krankenhauswesen des Bayerischen Landkreistags)
  • Christian Stupka (Vorstandsmitglied der Wogeno München eG)
  • Prof. Dr. Theresia Theurl (Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Genossenschaftswesen im Centrum für Angewandte Wirtschaftsforschung an der Westfälischen Wilhelms Universität M ü n s t e r)
  • Joachim Unterländer, MdL (stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Soziales, Familien und Arbeit und Mitglied des Bayerischen Landtags)
  • Markus Zorzi (Ministerialdirigent, Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen)

Sozialgenossenschaften in Bayern – Der Ratgeber zur erfolgreichen Gründung (PDF, 3,1 MB)

Franz Galler beendete  nach 2-jähriger Mitgliedschaft seine ehrenamtliche Tätigkeit im Expertenrat im Frühjahr 2014.